Tausende demonstrierten am Samstag in Minneapolis gegen ICE. Die Demonstrationen folgten dem Tod von Renee Nicole Good, die am Mittwoch von einem ICE-Agenten erschossen wurde. Dutzende wurden am Wochenende verhaftet.
Die Kundgebung "ICE raus aus Minnesota" begann im Powderhorn Park. Die Polizei schätzte die Teilnehmerzahl auf Zehntausende. Proteste gab es auch in Austin, Seattle, New York und Los Angeles. Stadtbeamte meldeten 30 Verhaftungen. Ein Beamter erlitt leichte Verletzungen durch geworfenes Eis.
Die Trump-Regierung behauptet, der Agent habe in Notwehr gehandelt. Lokale Beamte bestreiten dies und erklären, Good habe keine Bedrohung dargestellt. Der Schusswechsel und die anschließenden Proteste verdeutlichen die anhaltenden Spannungen im Zusammenhang mit der Durchsetzung der Einwanderungsbestimmungen.
Anti-ICE-Proteste haben landesweit zugenommen. Dies folgt auf eine wachsende Überprüfung der ICE-Praktiken. Die Debatte beinhaltet rechtliche, ethische und gesellschaftliche Implikationen.
Für Sonntag werden weitere Proteste in großen US-Städten erwartet. Die Ermittlungen zu dem Schusswechsel sind noch im Gange. Die Ereignisse werden die weitere Diskussion über die Einwanderungspolitik wahrscheinlich anheizen.
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