Nicaraguanische Behörden haben Dutzende Personen festgenommen, weil sie angeblich die Gefangennahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro unterstützt haben sollen. Mindestens 60 Personen wurden laut Menschenrechtsgruppen und lokalen Medien verhaftet. Die Verhaftungen erfolgten, nachdem Maduro am vergangenen Samstag in Caracas von US-amerikanischem Militärpersonal gefangen genommen worden war.
Die Verhafteten sollen angeblich die Gefangennahme Maduros gefeiert oder ihre Unterstützung dafür zum Ausdruck gebracht haben. Maduro wurde nach New York gebracht, um sich dort wegen Drogen- und Waffenhandels anzuklagen. Der nicaraguanische Präsident Daniel Ortega und Vizepräsidentin Rosario Murillo sind treue Verbündete Maduros.
Menschenrechtsgruppen verurteilten die Verhaftungen als willkürlich. Die Verhaftungen verdeutlichen die politischen Spannungen nach Maduros Absetzung. Die Situation wirft Bedenken hinsichtlich der Meinungsfreiheit in Nicaragua auf.
Maduros Gefangennahme erfolgte nach einer US-amerikanischen Strafanzeige. Ortega und Murillo unterstützen Maduros Regime seit langem. Die USA haben sich nicht zu den Verhaftungen in Nicaragua geäußert.
Weitere Verhaftungen sind möglich. Internationale Organisationen beobachten die Situation. Der Prozess gegen Nicolás Maduro in New York wird voraussichtlich bald beginnen.
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