Ein Viertel der Entwicklungsländer ist finanziell schlechter gestellt als vor der Covid-19-Pandemie, wie die Weltbank mitteilte. Der heute veröffentlichte Bericht der Organisation hebt einen deutlichen wirtschaftlichen Abschwung in vielen Ländern mit niedrigem Einkommen hervor. Besonders betroffen ist Subsahara-Afrika.
Die Weltbank identifizierte Botswana, Namibia, die Zentralafrikanische Republik, Tschad und Mosambik als einige der Nationen, die zwischen 2019 und Ende 2024 negative wirtschaftliche Schocks erlebten. Auch Südafrika und Nigeria verzeichneten trotz einer wachsenden Bevölkerung ein stagnierendes durchschnittliches Einkommenswachstum. Der Bericht deutet auf eine globale Wachstumsverlangsamung seit Beginn der Pandemie hin.
Die unmittelbaren Auswirkungen auf den Markt entfalten sich noch. Finanzanalysten beobachten genau, wie die betroffenen Nationen reagieren werden. Es wird erwartet, dass die Weltbank weitere Leitlinien und potenzielle Hilfspakete anbieten wird.
Dieser wirtschaftliche Abschwung folgt auf eine Periode globaler Störungen, die durch die Covid-19-Pandemie verursacht wurden. Probleme in den Lieferketten, ein Rückgang des Handels und geringere ausländische Investitionen trugen zur aktuellen Krise bei.
Die Weltbank wird die Situation weiterhin beobachten. Weitere Berichte, die spezifische Erholungsstrategien detailliert beschreiben, werden in den kommenden Monaten erwartet.
Discussion
Join the conversation
Be the first to comment