Laut Daten, die am Mittwoch vom Europäischen Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage veröffentlicht wurden, erlebte der Planet im Jahr 2025 das drittwärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen. Die durchschnittliche globale Temperatur lag 1,47 Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau.
Die Daten zeigten, dass die letzten 11 Jahre die wärmsten jemals aufgezeichneten waren, was einen klaren Trend steigender globaler Temperaturen unterstreicht. Die Temperatur des letzten Jahres war nur 0,13 °C kühler als 2024, dem wärmsten Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen, und 0,01 °C kühler als 2023, dem zweitwärmsten Jahr.
Das Europäische Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage, eine unabhängige zwischenstaatliche Organisation, die von vielen europäischen Nationen und kooperierenden Institutionen unterstützt wird, kompiliert und analysiert globale Temperaturdaten aus verschiedenen Quellen, darunter Satelliten, Wetterstationen und Ozeanbojen. Ihre Ergebnisse gelten als Maßstab für das Verständnis globaler Klimatrends.
Während spezifische regionale Auswirkungen in der ersten Datenveröffentlichung nicht detailliert aufgeführt wurden, ist bekannt, dass steigende globale Temperaturen extreme Wetterereignisse verschärfen, landwirtschaftliche Zyklen stören und zum Anstieg des Meeresspiegels beitragen, was sich unverhältnismäßig stark auf gefährdete Bevölkerungsgruppen in Entwicklungsländern auswirkt. Das dem Bericht beigefügte Bild zeigte Touristen in Istanbul, Türkei, die Sonnenschirme benutzten, was die Auswirkungen der Hitze veranschaulicht.
Wissenschaftler haben gewarnt, dass das Überschreiten der im Pariser Abkommen festgelegten Schwelle von 1,5 Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau zu schwerwiegenderen und irreversiblen Folgen führen wird. Die neuesten Daten deuten darauf hin, dass sich die Welt dieser kritischen Grenze rapide nähert, was zu erneuten Forderungen nach dringenden Maßnahmen zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen führt. Für 2026 wird keine Entspannung der Hitze erwartet.
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