Ein Viertel der Entwicklungsländer befindet sich in einer schlechteren finanziellen Lage als vor der Covid-19-Pandemie, wie die Weltbank mitteilte. Der heute veröffentlichte Bericht hebt einen erheblichen Rückschlag für einkommensschwache Länder hervor. Viele dieser Nationen liegen in Subsahara-Afrika.
Die Analyse der Weltbank umfasst die sechs Jahre bis Ende 2024. Botswana, Namibia, die Zentralafrikanische Republik, Tschad und Mosambik gehören zu den betroffenen Ländern. Auch Südafrika und Nigeria sind von wirtschaftlicher Stagnation betroffen, trotz Nigerias schnellem Bevölkerungswachstum. Diese Nationen konnten die durchschnittlichen Einkommen in diesem Zeitraum nicht steigern.
Die Ergebnisse signalisieren eine Verlangsamung des globalen Wachstums seit der Pandemie. Subsahara-Afrika ist besonders gefährdet. Die Weltbank hat noch keine konkreten Interventionen angekündigt. Weitere Analysen sollen geeignete Unterstützungsmaßnahmen bestimmen.
Die Covid-19-Pandemie löste weitverbreitete wirtschaftliche Störungen aus. Probleme in den Lieferketten und eine sinkende globale Nachfrage trugen zum Abschwung bei. Die Weltbank beobachtet die Situation weiterhin. Zukünftige Berichte werden die langfristigen Folgen und potenziellen Erholungsstrategien bewerten.
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