Real Madrid erlitt am Mittwoch im Achtelfinale der Copa del Rey eine überraschende 2:3-Niederlage gegen Albacete, was ein katastrophales Debüt für den neuen Trainer Alvaro Arbeloa bedeutete. Arbeloa, der am Montag als Nachfolger von Xabi Alonso ernannt wurde, musste mit ansehen, wie sein Team im Carlos-Belmonte-Stadion in der Nachspielzeit dem Tor von Jefte Betancor erlag.
Die Niederlage wirft Real Madrid aus dem Wettbewerb, und zwar gegen eine Mannschaft, die derzeit in der zweiten spanischen Liga auf dem 17. Platz rangiert und mit Schwierigkeiten zu kämpfen hat. Im Spiel ging Albacete durch Javi Villar früh in Führung, doch Franco Mastantuono konnte kurz vor der Halbzeit für Real Madrid ausgleichen. Jefte brachte die Gastgeber dann in der 82. Minute in Führung und besiegelte schließlich mit seinem späten Tor den Sieg.
Arbeloas erstes Spiel als Trainer wurde durch das Fehlen von Schlüsselspielern, darunter der französische Superstar Kylian Mbappe, erschwert. Die Schwierigkeiten der Mannschaft unterstreichen den unberechenbaren Charakter von Pokalwettbewerben, in denen unterklassige Mannschaften oft über sich hinauswachsen, wenn sie gegen höherrangige Gegner antreten.
Die Niederlage wirft Fragen nach der Kaderbreite von Real Madrid und Arbeloas unmittelbarer Wirkung auf die Mannschaft auf. Die Copa del Rey stellte in dieser Saison eine Chance auf einen Titel dar, und das frühe Ausscheiden wird zweifellos Druck auf den neuen Trainer ausüben. Der Verein hat sich noch nicht zu dem Spiel geäußert. Der Fokus liegt nun auf den bevorstehenden La Liga-Spielen von Real Madrid, bei denen man versuchen wird, sich von diesem unerwarteten Rückschlag zu erholen.
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