Murati gab Zophs Ausscheiden, der als Mitbegründer und CTO des Unternehmens tätig war, am Mittwoch auf X bekannt. "Wir haben uns von Barret getrennt", erklärte Murati. Sie gab außerdem Soumith Chintala als neuen CTO von Thinking Machines bekannt und beschrieb ihn als "einen brillanten und erfahrenen Leiter" mit bedeutenden Beiträgen zum Bereich der KI.
Knapp eine Stunde nach Muratis Ankündigung gab Fidji Simo, CEO für Anwendungen bei OpenAI, bekannt, dass Zoph, Metz und Schoenholz zu OpenAI zurückkehren würden. "Wir freuen uns, Barret Zoph, Luke Metz und Sam Schoenholz wieder bei OpenAI begrüßen zu dürfen! Dies ist seit einigen Wochen in Arbeit, und wir freuen uns sehr, sie im Team zu haben", postete Simo auf X.
Die Gründe für die Rückkehr der Mitbegründer zu OpenAI bleiben ungenannt. Der Schritt unterstreicht den intensiven Wettbewerb um Talente im Bereich der künstlichen Intelligenz, in dem etablierte Unternehmen und Startups gleichermaßen um qualifizierte Forscher und Ingenieure konkurrieren. Zophs Expertise liegt in der Neural Architecture Search (NAS), einer Technik zur Automatisierung des Designs neuronaler Netze. NAS wird immer wichtiger, da KI-Modelle immer komplexer werden und effizientere und maßgeschneiderte Architekturen erfordern. Metz' Hintergrund liegt in der Forschung im Bereich des maschinellen Lernens, mit dem Schwerpunkt auf der Entwicklung neuer Algorithmen und Techniken für das Training von KI-Modellen.
Der Weggang von Schlüsselpersonal aus dem Thinking Machines Lab wirft Fragen nach der zukünftigen Ausrichtung des Startups und seiner Fähigkeit auf, im sich schnell entwickelnden KI-Umfeld zu konkurrieren. Während Murati Begeisterung für den neuen CTO, Chintala, äußerte, könnte der Verlust von zwei Mitbegründern Herausforderungen bei der Aufrechterhaltung der Dynamik und der Umsetzung der Unternehmensvision darstellen. Die Bewegung von Talenten zwischen OpenAI und Thinking Machines Lab unterstreicht die Vernetzung der KI-Forschungsgemeinschaft und die laufenden Bemühungen, das Gebiet voranzutreiben. Die Auswirkungen dieser Personalveränderungen auf spezifische Projekte oder zukünftige Entwicklungen in beiden Unternehmen sind noch nicht abzusehen.
Discussion
Join the conversation
Be the first to comment