Ferragni, 38, sagte Reportern, das Urteil markiere "das Ende eines Alptraums, der zwei Jahre gedauert hat". Der Vorwurf bezog sich auf die Irreführung von Verbrauchern bezüglich des wohltätigen Charakters der Pandoro-Kuchenverkäufe und der Oster-Ei-Aktionen, die angeblich auch Geld für ein Kinderkrankenhaus und eine Wohltätigkeitsorganisation sammeln sollten.
Die Untersuchung ergab, dass der Kuchenhersteller Balocco vor dem Verkaufsstart des Kuchens eine einmalige Spende von 50.000 Euro (ungefähr 54.000 USD) an das Krankenhaus geleistet hatte. Diese bereits bestehende Spende stand im Gegensatz zu dem Eindruck, der während der Werbekampagne vermittelt wurde, dass laufende Verkäufe direkt zu den Spendenaktionen des Krankenhauses beitragen würden. Ferragnis Unternehmen sollen mit der Initiative 1 Million Euro verdient haben.
Zwei weitere Angeklagte wurden in dem beschleunigten Verfahren ebenfalls für nicht schuldig befunden. Wäre Ferragni verurteilt worden, hätte ihr eine Haftstrafe gedroht. Ferragni hat eine beträchtliche Online-Präsenz mit 28 Millionen Followern auf Instagram.
Discussion
Join the conversation
Be the first to comment