Murati gab Zophs Ausscheiden, der als Mitbegründer und CTO des Unternehmens tätig war, am Mittwoch auf X bekannt. "Wir haben uns von Barret getrennt", erklärte Murati und kündigte gleichzeitig Soumith Chintala als neuen CTO von Thinking Machines an. "Er ist eine brillante und erfahrene Führungskraft, die seit über einem Jahrzehnt wichtige Beiträge zum Bereich der KI geleistet hat, und er war ein wichtiger Mitarbeiter unseres Teams. Wir könnten uns nicht mehr darüber freuen, dass er diese neue Verantwortung übernimmt." Die Ankündigung erwähnte weder Metz noch Schoenholz.
Fidji Simo, CEO von OpenAI für Anwendungen, gab kurz nach Muratis Ankündigung die Rückkehr von Zoph, Metz und Schoenholz zu OpenAI bekannt. "Wir freuen uns, Barret Zoph, Luke Metz und Sam Schoenholz wieder bei OpenAI begrüßen zu dürfen! Daran wurde seit einigen Wochen gearbeitet, und wir freuen uns sehr, sie im Team zu haben", schrieb Simo auf X.
Die Gründe für die Rückkehr der Mitbegründer zu OpenAI bleiben ungenannt, aber der Schritt unterstreicht den intensiven Wettbewerb um Talente im sich schnell entwickelnden Bereich der künstlichen Intelligenz. Zophs Expertise liegt in der Neural Architecture Search (NAS), einer Technik, die zur Automatisierung des Designs künstlicher neuronaler Netze eingesetzt wird. NAS ist entscheidend für die Entwicklung effizienterer und leistungsfähigerer KI-Modelle, wodurch der Bedarf an manueller Entwicklung durch menschliche Experten reduziert wird. Metz' Hintergrund liegt in der Forschung im Bereich des maschinellen Lernens, wo er zu Fortschritten in Bereichen wie der Verarbeitung natürlicher Sprache und dem maschinellen Sehen beiträgt.
Die Bewegung von Schlüsselpersonal zwischen KI-Unternehmen spiegelt die laufenden Bemühungen wider, sich Fachwissen in kritischen Bereichen der KI-Entwicklung zu sichern. OpenAI, das von Microsoft mit erheblichen Investitionen unterstützt wird, zieht weiterhin Talente an, da es seine Mission vorantreibt, sicherzustellen, dass die allgemeine künstliche Intelligenz (AGI) der gesamten Menschheit zugute kommt. Thinking Machines Lab, obwohl neuer, zielte darauf ab, mit eigenen Forschungs- und Entwicklungsanstrengungen zur KI-Landschaft beizutragen.
Die Rückkehr von Zoph und Metz zu OpenAI könnte die Forschungskapazitäten des Unternehmens stärken und seine Fortschritte bei der Entwicklung fortschrittlicher KI-Systeme beschleunigen. In der Zwischenzeit muss sich Thinking Machines Lab an den Verlust seiner Mitbegründer anpassen und seine Arbeit unter der Leitung des neu ernannten CTO Soumith Chintala fortsetzen. Die Auswirkungen dieser Personalveränderungen auf die breitere KI-Landschaft bleiben abzuwarten, aber sie unterstreichen die dynamische und wettbewerbsorientierte Natur der Branche.
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