Das Interesse der USA an Grönland, das kürzlich durch den geäußerten Wunsch des ehemaligen Präsidenten Donald Trump, das Gebiet zu erwerben, hervorgehoben wurde, hat eine über hundertjährige Geschichte, die von strategischen und wirtschaftlichen Bestrebungen geprägt ist. An den Gesprächen über den Status Grönlands nahmen US-amerikanische, dänische und grönländische Beamte teil, die am 14. Januar 2026 nach Trumps ersten Äußerungen im Weißen Haus zusammentrafen. Laut dem dänischen Außenminister offenbarte das Treffen eine "grundlegende Meinungsverschiedenheit" zwischen den Parteien, obwohl sie sich einigten, die Gespräche fortzusetzen.
Trumps Vorgehensweise in Bezug auf Grönland wurde von einigen kritisiert, darunter der republikanische Senator Mitch McConnell, der erklärte, dass die Beschlagnahmung Grönlands das "hart erkämpfte Vertrauen loyaler Verbündeter im Austausch für keine sinnvolle Veränderung des US-Zugangs zur Arktis" vernichten würde.
Das US-amerikanische Streben nach einer Politik in Grönland wurde in der Vergangenheit von dem angetrieben, was amerikanische Staats- und Regierungschefs als strategische und wirtschaftliche Notwendigkeiten betrachteten. Einige frühere Vorschläge, wie in John Smiths Buch "When the Ice is Gone" aus dem Jahr 2024 beschrieben, reichten von praktischen Erwägungen bis zu dem, was Smith als "Ingenieurfantasien" bezeichnete. Das Buch untersucht Grönlands Umwelt-, Militär- und Wissenschaftsgeschichte.
Ein bemerkenswertes Beispiel für amerikanische Beteiligung reicht über 100 Jahre zurück, als ein Marineoffizier Fragmente des Cape York-Eisenmeteoriten entfernte. Dieses Ereignis ist beispielhaft für eine langjährige und manchmal komplizierte Beziehung zwischen den Vereinigten Staaten und Grönland.
Während die USA seit langem Interesse an Grönland haben, wurde Trumps Vorgehensweise von einigen als aggressiver wahrgenommen als die früherer Regierungen. Der aktuelle Stand einer möglichen US-amerikanischen Übernahme Grönlands ist weiterhin ungeklärt, wobei weitere Gespräche zwischen den beteiligten Parteien erwartet werden.
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