Ein Bundesgericht hat Kaliforniens neue Wahlkreiskarte bestätigt, einen Plan, der im letzten Monat von den Wählern gebilligt wurde, in einer Entscheidung vom 14. Januar 2026. Die Entscheidung ermöglicht die Fortsetzung des Wahlkreisneugliederungsplans, der den Demokraten möglicherweise die Möglichkeit gibt, von Republikanern geführte Wahlkreisneugliederungsbemühungen landesweit auszugleichen.
Die Anfechtung des Wahlkreisneugliederungsplans, bekannt als Proposition 50, wurde von der California Republican Party und dem US-Justizministerium eingebracht. Die Kläger argumentierten, dass die neue Wahlkreiskarte rassistisches Gerrymandering darstelle, das speziell darauf ausgelegt sei, die Wahlmacht der Latino-Wähler zu erhöhen.
In einer Zwei-zu-Eins-Entscheidung wies das Gericht die Behauptung des rassistischen Gerrymandering zurück. Das Gericht erklärte, es gebe keine Beweise dafür, dass die Wähler aus rassistischen Gründen gehandelt hätten, als sie Proposition 50 billigten. "Die vorgelegten Beweise spiegeln wider, dass Proposition 50 exakt war", heißt es in der Entscheidung.
Die California Republican Party argumentierte, dass der Wahlkreisneugliederungsplan absichtlich darauf ausgelegt sei, demokratische Kandidaten zu begünstigen, indem die Wahlkreisgrenzen auf der Grundlage der Rasse manipuliert würden. Anwalt Mark Meuser erklärte auf einer Pressekonferenz im November, als die Klage angekündigt wurde, dass der Plan gegen die verfassungsmäßigen Grundsätze des gleichen Schutzes verstoße.
Proposition 50 war eine von den kalifornischen Wählern angenommene Volksabstimmung, die eine unabhängige Wahlkreisneugliederungskommission einrichtete, die für die Festlegung der Grenzen der Kongress- und der staatlichen Wahlkreise zuständig ist. Ziel der Proposition war es, parteiischen Einfluss aus dem Wahlkreisneugliederungsprozess zu entfernen.
Das Justizministerium schloss sich der Klage an und äußerte Bedenken hinsichtlich des Potenzials für Rassendiskriminierung im Wahlkreisneugliederungsprozess.
Die Entscheidung des Gerichts ermöglicht es Kalifornien, mit der neuen Wahlkreiskarte für die bevorstehenden Wahlen fortzufahren. Es wird erwartet, dass die Entscheidung erhebliche Auswirkungen auf das Kräfteverhältnis in der Kongressdelegation des Staates haben wird. Es bleibt unklar, ob die California Republican Party oder das Justizministerium gegen die Entscheidung des Gerichts Berufung einlegen werden.
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