Die Abstimmung fand in einem Parlament statt, das von der regierenden People's Action Party (PAP) dominiert wird. Singh, der seine Unschuld beteuert, bleibt Abgeordneter und Generalsekretär der Workers' Party (WP), der größten Oppositionspartei. Er wird jedoch die mit dem Titel des Oppositionsführers verbundenen Privilegien verlieren, darunter zusätzliche Zulagen und das Erstrederecht bei Parlamentsdebatten.
Singh war die erste Person, die den Titel des Oppositionsführers innehatte, eine Position, die 2020 formell geschaffen wurde, um die Rolle der Opposition im politischen System Singapurs anzuerkennen. Die Rolle wurde geschaffen, um dem Oppositionsführer mehr Ressourcen und ein höheres Profil im Parlament zu verschaffen.
Der Fall ist bemerkenswert, da es sich um eine der wenigen strafrechtlichen Verurteilungen eines amtierenden Oppositionspolitikers in Singapur handelt. Die genauen Details der Anhörung des parlamentarischen Ausschusses und die Art der Lüge, wegen der Singh verurteilt wurde, waren nicht sofort verfügbar.
Kritiker der singapurischen Regierung haben der Regierungspartei bereits vorgeworfen, die Justiz zu benutzen, um politische Gegner ins Visier zu nehmen, Vorwürfe, die die Behörden stets zurückgewiesen haben. Am Mittwoch sprach Indranee Rajah, die Fraktionsvorsitzende, im Parlament zu dieser Angelegenheit.
Die langfristigen Auswirkungen dieser Entscheidung auf die Workers' Party und die breitere Oppositionslandschaft in Singapur bleiben abzuwarten. Der Verlust von Privilegien könnte Singhs Fähigkeit beeinträchtigen, die Opposition im Parlament effektiv zu führen. Weitere Entwicklungen werden erwartet, da die Workers' Party diese Situation bewältigt und sich auf zukünftige Parlamentssitzungen vorbereitet.
Discussion
Join the conversation
Be the first to comment