Laut dem Ministerium für Innere Sicherheit (DHS) hat ein Beamter der Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) am Mittwochabend in North Minneapolis einem venezolanischen Mann ins Bein geschossen. Der Vorfall ereignete sich eine Woche nach der tödlichen Schussabgabe eines ICE-Beamten auf einen US-Bürger in derselben Stadt.
Das DHS gab auf X an, dass Beamte eine gezielte Verkehrskontrolle durchführten, als der venezolanische Mann, dessen Name nicht veröffentlicht wurde, in seinem Fahrzeug floh und mit einem anderen Auto zusammenstieß. Nachdem er zu Fuß geflohen war, wurde er von ICE-Beamten festgenommen. Laut der DHS-Erklärung widersetzte sich der Mann der Verhaftung und griff den Beamten "gewaltsam" an, bevor zwei andere Personen eingriffen.
Die DHS-Erklärung behauptet, dass der ICE-Beamte von dem Mann und den beiden anderen Personen "überfallen und angegriffen" wurde. Der Beamte gab daraufhin seine Schusswaffe ab und traf den venezolanischen Mann ins Bein. Das Ausmaß seiner Verletzungen ist derzeit unbekannt.
Die Schussabgabe wird vom DHS untersucht. Einzelheiten zu den Identitäten der beiden anderen beteiligten Personen und ihrer möglichen Verbindung zu dem venezolanischen Mann wurden nicht veröffentlicht. Der Grund für die ursprüngliche Verkehrskontrolle ist ebenfalls unklar.
Dieser Vorfall folgt auf die Schussabgabe auf Renee Macklin Good, eine 37-jährige US-Bürgerin, durch einen ICE-Beamten in Minneapolis am 8. Januar. Einzelheiten zu dieser Schussabgabe werden ebenfalls noch untersucht. Diese Ereignisse haben in Minneapolis zu Protesten geführt, bei denen Demonstranten Bedenken hinsichtlich der Gewaltanwendung durch ICE-Beamte äußerten.
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