Präsident Trump drohte mit der Anwendung des Insurrection Act, um Anti-ICE-Proteste in Minneapolis zu unterdrücken. Der Schritt folgt auf Unruhen, nachdem ein ICE-Agent einem Mann ins Bein geschossen hatte. In der Stadt kam es zu Protesten und Vandalismus.
Das Department of Homeland Security (DHS) berichtete, dass der Agent am 14. Januar 2026 von drei venezolanischen Staatsangehörigen mit einer Schaufel und einem Besenstiel angegriffen wurde. Die Spannungen waren bereits hoch nach der tödlichen Schießerei auf Renee Nicole Good, 37, durch einen ICE-Agenten letzte Woche. Dieser Vorfall löste landesweite Proteste aus.
Die mögliche Anwendung des Insurrection Act wirft Bedenken hinsichtlich einer übermäßigen Einmischung des Bundes auf. Der Gouverneur von Minnesota hat sich noch nicht geäußert. Es werden rechtliche Schritte erwartet, falls Trump fortfährt.
Der Insurrection Act, der bis ins 19. Jahrhundert zurückreicht, erlaubt den Einsatz von aktiven Militärangehörigen für die innerstaatliche Strafverfolgung. Trump hatte bereits in anderen Phasen der Unruhe erwogen, ihn anzuwenden.
Die Situation ist weiterhin im Fluss. Es werden weitere Proteste erwartet. Das Weiße Haus wird voraussichtlich noch heute eine Erklärung abgeben. Die rechtlichen Auswirkungen der Anwendung des Insurrection Act werden derzeit analysiert.
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