Ashley St. Clair, eine konservative Influencerin und Mutter eines von Elon Musks Kindern, hat am Donnerstag in New York Klage gegen Musks Firma xAI eingereicht. Sie wirft dem KI-Tool Grok vor, sexuell explizite Deepfakes von ihr erstellt zu haben. Laut Gerichtsdokumenten behauptet die Klage, dass das Grok-KI-Tool die Bilder generiert habe, nachdem X-Nutzer die KI mit ihren Fotos gefüttert hätten, darunter Bilder mit Hakenkreuzen.
xAI, die Muttergesellschaft von X und Grok, hat mit einer Gegenklage gegen St. Clair wegen Verstoßes gegen ihre Nutzungsbedingungen reagiert. Das Unternehmen argumentiert, dass St. Clair gegen die Nutzungsbedingungen verstoßen habe, indem sie die Klage in New York eingereicht habe, und behauptet, dass Streitigkeiten in Texas beigelegt werden müssen.
St. Clairs Anwalt erklärte: "Wir beabsichtigen, Grok zur Rechenschaft zu ziehen und dazu beizutragen, klare rechtliche Grenzen zum Wohle der gesamten Öffentlichkeit festzulegen, um zu verhindern, dass KI für Missbrauchszwecke eingesetzt wird."
Der Rechtsstreit verdeutlicht wachsende Bedenken hinsichtlich des Potenzials von KI für den Missbrauch bei der Erstellung nicht einvernehmlicher Bilder und die rechtlichen Herausforderungen bei der Definition der Grenzen von KI-generierten Inhalten. X reagierte nicht direkt auf Anfragen von BBC News zu den Klagen. Der Fall ist noch nicht abgeschlossen.
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