Die marokkanische Diaspora in North Kensington, London, erwartet einen Sieg der Atlaslöwen gegen Senegal im Finale des Afrika-Cups am Sonntag. Die Gemeinde, die oft als "Little Morocco" bezeichnet wird, erlebt einen Anstieg von Stolz und Begeisterung, da die Nationalmannschaft um die Meisterschaft kämpft.
Souad Talsi, die das marokkanische Frauenzentrum Al-Hasaniya am Fuße des Trellick Tower in der Golborne Road leitet, erklärte, dass das Fußballturnier die Gemeinde voll und ganz in Beschlag genommen hat. "Im Moment gibt es so viel Trübsal und Untergangsstimmung, und die Menschen sind wegen Gaza deprimiert, aber der Fußball hat uns eine Atempause von all dem verschafft", sagte Talsi. "Er hat die marokkanische Diaspora vollkommen vereint und uns einen Sinn und ein Zugehörigkeitsgefühl gegeben."
Der Afrika-Cup, offiziell CAN, ist das wichtigste internationale Fußballturnier in Afrika. Es wird von der Confédération Africaine de Football (CAF) sanktioniert und fand erstmals 1957 statt. Das Turnier findet alle zwei Jahre statt und präsentiert die besten Nationalmannschaften des Kontinents. Die marokkanische Nationalmannschaft, die Atlaslöwen, hat während des gesamten Wettbewerbs große Aufmerksamkeit und Unterstützung erhalten, insbesondere innerhalb der marokkanischen Diaspora-Gemeinden in Europa.
Die Spannung rund um das Finale unterstreicht die vereinende Kraft des Sports, insbesondere für Diaspora-Gemeinden, die nach Verbindung und einem Gefühl gemeinsamer Identität suchen. Es wird erwartet, dass der Ausgang des Spiels am Sonntag einen erheblichen Einfluss auf die Moral und die kollektive Identität der marokkanischen Diaspora in London und darüber hinaus haben wird.
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