Saturday Night Live (SNL) hat in seinem Cold Open der ersten Folge des Jahres 2026 Präsident Donald Trumps vermeintliche Besessenheit vom Friedensnobelpreis und die falkenhaften außenpolitischen Ansichten von Verteidigungsminister Pete Hegseth aufs Korn genommen. Der Sketch thematisierte die jüngste US-Militärintervention in Venezuela und die kontroverse Reaktion von South Dakotas Gouverneurin Kristi Noem auf eine Schießerei von Immigration and Customs Enforcement (ICE) in Minneapolis.
Die satirische Auseinandersetzung der Show mit aktuellen Ereignissen nutzte eine gefälschte Trump-Pressekonferenz und ein Kabinettssitzungsformat. Colin Jost verkörperte Verteidigungsminister Hegseth und stellte ihn als Verfechter einer aggressiven US-Außenpolitik dar. Laut Variety versprach Josts Hegseth-Figur, dass die "USA die ganze Welt f---en" würden. Jeremy Culhane spielte den Vizepräsidenten.
Die Episode markierte SNLs Rückkehr nach einer Feiertagspause und nutzte eine Fülle politischer Entwicklungen. Der Cold Open zielte auch auf Gouverneurin Noems Reaktion auf die ICE-Schießerei ab, obwohl Details dieser spezifischen Parodie im Ausgangsmaterial nicht näher ausgeführt wurden.
SNL, eine Late-Night-Comedy-Institution, hat eine Geschichte der Beeinflussung des öffentlichen Diskurses durch ihre politische Satire. Während die unmittelbaren finanziellen Auswirkungen der Show auf die Werbeeinnahmen von NBC beschränkt sind, generieren ihre Sketche oft ein erhebliches Social-Media-Engagement und beeinflussen die öffentliche Wahrnehmung von politischen Figuren und Ereignissen. Die Fähigkeit der Show, die öffentliche Meinung zu erfassen und zu verstärken, kann indirekt das Marktvertrauen und das Anlegerverhalten beeinflussen, insbesondere in Sektoren, die empfindlich auf geopolitische Risiken reagieren.
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