Israel äußerte starke Einwände gegen die Auswahl des US-Präsidenten für das Gaza-"Friedensgremium". Premierminister Benjamin Netanjahu berief ein Krisentreffen mit Beratern ein. Das Treffen befasste sich mit der Zusammensetzung der nachgeordneten Gremien des Friedensgremiums. Die USA benannten am Samstag Mitglieder des Gaza Executive Board. Zu den Genannten gehörten der türkische Außenminister, ein katarischer Beamter, Tony Blair und Jared Kushner.
Netanjahus Büro erklärte, die Ernennungen seien unkoordiniert erfolgt und stünden im Widerspruch zur israelischen Politik. Das Friedensgremium ist von zentraler Bedeutung für Trumps 20-Punkte-Plan zur Lösung des Israel-Hamas-Konflikts. Es soll Gaza vorübergehend verwalten und den Wiederaufbau managen. Die Struktur des Gremiums ist noch nicht definiert. Einladungen an Mitglieder sind noch im Gange.
Das Gaza Executive Board wird das National Committee for the Administration of Gaza (NCAG) beaufsichtigen. Das Weiße Haus veröffentlichte eine Erklärung, die diese Struktur bestätigte. Das "founding Execu"-Gremium muss noch im Detail ausgearbeitet werden.
Die Friedensgremium-Initiative zielt darauf ab, einen Rahmen für die Regierungsführung Gazas nach dem Konflikt zu schaffen. Israels Ausschluss aus dem Auswahlprozess wirft Bedenken hinsichtlich der Durchführbarkeit des Plans auf. Es wird erwartet, dass die Gespräche zwischen US-amerikanischen und israelischen Beamten fortgesetzt werden.
Discussion
Join the conversation
Be the first to comment