Führungskräfte der Vereinten Nationen beklagten den Zustand der globalen Angelegenheiten, als die Generalversammlung ihr 80-jähriges Bestehen beging. Der Meilenstein wurde mit einer Konferenz am 17. Januar 2026 in der Methodist Central Hall in London begangen, demselben Ort, an dem 1946 die konstituierende UN-Generalversammlung stattfand.
Das Jubiläum diente als Moment der Besinnung auf die ursprüngliche Mission der UN, die darin besteht, die internationale Zusammenarbeit zu fördern und künftige Konflikte zu verhindern. UN-Generalsekretär Antonio Guterres sprach auf der Konferenz und hob die wachsenden Herausforderungen für Multilateralismus und globalen Frieden hervor.
Die erste Sitzung der UN-Generalversammlung fand nach dem Zweiten Weltkrieg statt, wobei sich Vertreter aus 51 Nationen versammelten, um die Diplomatie zu fördern. Der damalige US-Außenminister James F. Byrnes betonte die Notwendigkeit einer fortgesetzten Zusammenarbeit und erklärte: "Wir haben den Krieg durch gemeinsames Kämpfen gewonnen. Wir müssen nun den Frieden durch gemeinsames Arbeiten bewahren." Auch Eleanor Roosevelt sprach vor der Versammlung und unterstrich die Bedeutung der globalen Zusammenarbeit.
Trotz der anfänglichen Hoffnungen ist die Welt weiterhin mit zahlreichen Krisen konfrontiert, darunter bewaffnete Konflikte, humanitäre Katastrophen und der Klimawandel. Diese Herausforderungen haben Diskussionen unter den Staats- und Regierungschefs über die Wirksamkeit der UN und die Notwendigkeit von Reformen angestoßen.
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