Syrische Armee-Vorstöße werfen Fragen über die Kontrolle kurdisch kontrollierter Gebiete auf. Intensive Kämpfe mit den SDF führten zu bedeutenden territorialen Gewinnen für die Armee. Die Kämpfe konzentrierten sich zunächst auf Aleppo, breiteten sich aber in den Nordosten Syriens aus. Die Armee beansprucht, Gebiete erobert zu haben, die zuvor von den von Kurden geführten Syrian Democratic Forces (SDF) gehalten wurden.
Die jüngsten Zusammenstöße folgten auf gescheiterte Gespräche zwischen Damaskus und den SDF. Die USA versuchten zu vermitteln, aber Vereinbarungen blieben schwer zu erreichen. Kürzlich wurde eine Waffenstillstandsvereinbarung zwischen der syrischen Regierung und den SDF bekannt gegeben.
Die Vorstöße der Armee ermöglichen es der Regierung, ihre Kontrolle über eine strategische, ölreiche Region zu verstärken. Die Situation schafft laut einigen Analysten ein "Albtraumszenario" für die USA. Die rasche Abfolge der Ereignisse weckt Besorgnis über die regionale Stabilität.
Der syrische Konflikt dauert seit Jahren an und involviert mehrere Akteure. Die Kontrolle über das Territorium hat sich häufig verschoben. Die SDF, unterstützt von den USA, spielten eine Schlüsselrolle bei der Bekämpfung des IS.
Zukünftige Entwicklungen hängen von der Dauerhaftigkeit des Waffenstillstands ab. Weitere Verhandlungen zwischen der syrischen Regierung und den SDF sind wahrscheinlich. Die Rolle der USA in der Region bleibt ungewiss.
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