Der Beamte, der ungenannt blieb, erklärte, dass noch keine endgültige Entscheidung über den Einsatz dieser Soldaten aus Alaska getroffen worden sei. Die Truppen gehören der 11. Luftlandedivision an, die in Fort Wainwright stationiert ist.
Der mögliche Einsatz folgt auf Proteste, die durch den Tod der US-Bürgerin Renee Good durch einen ICE-Agenten Anfang des Monats ausgelöst wurden. Beamte in Minnesota haben die Demonstranten dringend aufgefordert, bei den Demonstrationen Ordnung und Frieden zu wahren.
Minneapolis' Bürgermeister Jacob Frey verurteilte in einem Interview mit CBS' "Face the Nation" Trumps Drohung, zusätzliche Truppen in die Stadt zu schicken. Er bezeichnete die bestehende Präsenz von Bundes-ICE-Agenten als eine "Besatzungsmacht, die buchstäblich in unsere Stadt eingedrungen ist". Frey fügte hinzu: "Sie können sich jeder rhetorischen Ausschweifung bedienen, die Sie wollen, aber wenn Sie 3.000 ICE-Agenten und Border Con haben..."
Die Situation verdeutlicht die anhaltende Debatte über die Rolle der Bundespolizei und des Militärs bei der Reaktion auf Proteste im Inland. Der mögliche Einsatz wirft Bedenken hinsichtlich der Militarisierung von Reaktionen auf zivile Unruhen und des Eskalationspotenzials auf. Der Posse Comitatus Act verbietet im Allgemeinen den Einsatz des US-Militärs für die Strafverfolgung im Inland, aber es gibt Ausnahmen, insbesondere in Notfällen.
Die Entscheidung über den Einsatz der Soldaten liegt bei Präsident Trump. Die Situation ist weiterhin im Fluss, und es werden weitere Entwicklungen erwartet, da die Demonstrationen andauern und die Gespräche zwischen Bundes- und Lokalbeamten fortgesetzt werden.
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