Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine globale Wachstumsprognose für das laufende Jahr nach oben korrigiert und begründet dies mit einem nachlassenden Einfluss von Zöllen und steigenden Investitionen in künstliche Intelligenz und andere Technologien. Die Organisation geht davon aus, dass die globale Produktion im dritten Jahr in Folge bei 3,3 Prozent liegen wird, was einer Steigerung von 0,2 Prozentpunkten gegenüber ihrer Oktober-Prognose entspricht. Für 2027 prognostiziert der IWF jedoch eine Verlangsamung des Wachstums auf 3,2 Prozent.
Auch die globale Inflation wird sich voraussichtlich abschwächen und von 4,1 Prozent im Jahr 2025 auf 3,8 Prozent in diesem Jahr sinken. Diese Zahlen deuten auf eine gewisse Stabilisierung der Weltwirtschaft nach einer Phase erheblicher Turbulenzen hin.
Die revidierte Prognose spiegelt eine globale Wirtschaft wider, die angesichts anhaltender geopolitischer Spannungen, einschließlich der Kriege im Nahen Osten und in der Ukraine, Widerstandsfähigkeit beweist. Der IWF geht davon aus, dass sich die Weltwirtschaft von den Handels- und Zollstörungen des Jahres 2025 erholt, insbesondere von denen, die auf die Einführung hoher Zölle durch Präsident Trump gegenüber zahlreichen Handelspartnern zurückzuführen sind. Diese Erholung erfolgt trotz der anhaltenden Unsicherheit in Bezug auf die US-Wirtschaft.
Der IWF, eine in Washington ansässige internationale Organisation, spielt eine entscheidende Rolle bei der Überwachung der Weltwirtschaft und der Bereitstellung finanzieller Unterstützung für Länder, die mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten konfrontiert sind. Seine Prognosen werden von Regierungen, Unternehmen und Investoren weltweit aufmerksam verfolgt, da sie als Indikatoren für zukünftige Wirtschaftstrends dienen.
Mit Blick auf die Zukunft geht der IWF davon aus, dass technologische Fortschritte, insbesondere im Bereich der künstlichen Intelligenz, weiterhin ein wesentlicher Motor des globalen Wachstums sein werden. Die prognostizierte Verlangsamung im Jahr 2027 verdeutlicht jedoch potenzielle Herausforderungen, die weiterhin bestehen, und deutet darauf hin, dass nachhaltiges Wachstum ein sorgfältiges Management der Wirtschaftspolitik und geopolitischer Risiken erfordert.
Discussion
Join the conversation
Be the first to comment