Berichten zufolge investiert Sequoia Capital in Anthropic, das KI-Startup, das Claude entwickelt. Die Financial Times brachte die Nachricht heraus und berief sich dabei auf mit dem Geschäft vertraute Quellen. Dieser Schritt widersetzt sich der Konvention im Silicon Valley. Risikokapitalfirmen vermeiden es in der Regel, direkte Konkurrenten zu finanzieren.
Sequoia hält bereits Beteiligungen an OpenAI und Elon Musks xAI. Die Finanzierungsrunde wird Berichten zufolge von Singapurs GIC und der US-amerikanischen Investmentfirma I geleitet.
Die Investition wirft Fragen zum Informationszugang auf. OpenAI-CEO Sam Altman sagte letztes Jahr über Investorenbeschränkungen aus. Er erklärte, dass Investoren mit Zugang zu den vertraulichen Daten von OpenAI diesen Zugang verlieren würden, wenn sie in Wettbewerber investieren. Diese Richtlinie zielte darauf ab, den Missbrauch sensibler Informationen zu verhindern.
Anthropic entwickelt Claude, einen Konkurrenten zu OpenAIs ChatGPT. Beide Modelle sind Large Language Models (LLMs). LLMs werden mit riesigen Datensätzen trainiert, um menschenähnlichen Text zu generieren. Sie treiben Chatbots, Tools zur Inhaltserstellung und mehr an.
Die Auswirkungen des Geschäfts sind erheblich. Es könnte eine Verschiebung der VC-Strategie signalisieren. Es könnte auch den Wettbewerb in der sich schnell entwickelnden KI-Landschaft verstärken. Die Investition könnte Anthropic mit Ressourcen versorgen, um die Entwicklung und den Einsatz von Claude zu beschleunigen. Die KI-Community wird genau beobachten, wie sich dies entwickelt.
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