Elon Musk fordert bis zu 134 Milliarden Dollar Schadenersatz von OpenAI und Microsoft. Die Klage wirft OpenAI vor, seine ursprüngliche gemeinnützige Mission aufgegeben zu haben. Musk behauptet, seine frühen Beiträge hätten den aktuellen Wert von OpenAI erheblich gesteigert.
Musk reichte die Mitteilung über Rechtsmittel am Freitag ein. Er beauftragte C. Paul Wazzan, einen Experten, mit der Berechnung des Schadensersatzes. Wazzan schätzte, dass Musks Beiträge 50-75 % des Wertes von OpenAI ausmachen. Die Berechnung berücksichtigte Musks finanzielle Einlagen, vorgeschlagene Beteiligungen, aktuelle xAI-Anteile und nicht-monetäre Beiträge vor seinem Ausscheiden im Jahr 2018.
OpenAI und Microsoft zeigten sich Berichten zufolge schockiert über die Schadensersatzforderung. Sie reichten umgehend einen Antrag auf Ausschluss von Wazzans Gutachten ein. Ein Verlust könnte sie auch mit Strafschadenersatzforderungen konfrontieren.
Musk, ein früher Investor von OpenAI, wirft dem Unternehmen vor, den Gewinn über seine ursprünglichen Ziele gestellt zu haben. Diese Verschiebung, so behauptet er, verstößt gegen ihre Gründungsvereinbarung. Die Klage verdeutlicht die anhaltenden Spannungen zwischen Musk und OpenAI.
Das Gericht wird nun den Antrag auf Ausschluss von Wazzans Aussage prüfen. Der Ausgang könnte die Zukunft des Rechtsstreits und die Beziehung zwischen Musk, OpenAI und Microsoft erheblich beeinflussen.
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