Globale DNA-Studie enthüllt verborgene Bedrohung durch antibiotikaresistente Infektionen im diabetischen Fuß
Eine globale DNA-Studie hat ergeben, dass diabetische Fußinfektionen durch eine Vielzahl von E. coli-Stämmen verursacht werden, von denen viele Antibiotikaresistenzen aufweisen. Die Analyse stellt die Vorstellung einer einzigen Ursache in Frage und unterstreicht die Notwendigkeit maßgeschneiderter Behandlungsstrategien zur Bekämpfung dieser Infektionen, die besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen unverhältnismäßig stark betreffen und weltweit zu Amputationen führen können.
Wissenschaftler des King's College London führten eine weltweite DNA-Analyse von E. coli-Bakterien durch, die aus infizierten Wunden entnommen wurden. Die Forscher entdeckten ein unerwartet hohes Maß an Diversität, wobei viele Stämme Gene trugen, die mit Antibiotikaresistenz und aggressivem Krankheitsverlauf in Verbindung stehen, wie ein Bericht von Science Daily vom 20. Januar 2026 zeigt.
Die Studie lieferte neue Erkenntnisse darüber, warum diabetische Fußinfektionen so schwerwiegend und schwer zu behandeln sein können. Anstatt eines einzelnen gefährlichen Stammes scheinen mehrere Arten von E. coli in der Lage zu sein, in diabetischen Fußgeschwüren zu gedeihen, was dazu beiträgt, zu erklären, warum sich Infektionen verschlimmern können.
Diabetische Fußinfektionen sind ein erhebliches Problem, insbesondere in Entwicklungsländern. Die Entdeckung unterstreicht die dringende Notwendigkeit maßgeschneiderter Behandlungsstrategien zur Bekämpfung dieser Infektionen, die verheerende Folgen für die Betroffenen haben können.
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