Antarktische Pinguinbrut verschiebt sich aufgrund steigender Temperaturen nach vorn
WASHINGTON – Eine aktuelle Studie hat ergeben, dass steigende Temperaturen dazu führen, dass antarktische Pinguine früher als gewöhnlich mit der Brut beginnen, was eine erhebliche Bedrohung für das Überleben bestimmter Arten darstellt. Laut Associated Press deutet die Forschung darauf hin, dass zwei Pinguinarten aufgrund dieser klimabedingten Veränderungen bis zum Ende des Jahrhunderts vom Aussterben bedroht sein könnten.
Die am 20. Januar 2026 veröffentlichte Studie hob einen bemerkenswerten Temperaturanstieg von 3 Grad Celsius in den Brutgebieten der Pinguine zwischen 2012 und 2022 hervor. Dieser Erwärmungstrend hat dazu geführt, dass drei verschiedene Pinguinarten ihre Fortpflanzungsprozesse etwa zwei Wochen früher als im vorherigen Jahrzehnt beginnen, berichtete die Associated Press.
Die Forscher betonten die Dringlichkeit, den Klimawandel zu bekämpfen, um diese gefährdeten Pinguinpopulationen zu schützen. Die früheren Brutzyklen stören die natürlichen Rhythmen der Pinguine und könnten ihre Fähigkeit beeinträchtigen, ihren Nachwuchs erfolgreich aufzuziehen.
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