Spielzeughersteller beobachten aufmerksam die potenziellen Auswirkungen eines Social-Media-Verbots für Personen unter 16 Jahren, trotz des jüngsten Wachstums auf dem britischen Spielzeugmarkt. Laut dem Marktforschungsunternehmen Circana stieg der Wert der Spielzeugverkäufe im vergangenen Jahr um 6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, was den ersten Anstieg seit fünf Jahren für die Branche darstellt.
Der Aufschwung ist größtenteils dem "Kidult"-Markt zuzuschreiben, der Spieler über 12 Jahren umfasst, die oft von Social-Media-Trends beeinflusst werden. Experten auf der jährlichen Spielwarenmesse in London am Dienstag deuteten an, dass Filme, Videospiele und Gespräche auf dem Spielplatz das Wachstum im Jahr 2026 weiter ankurbeln könnten.
Die Spielzeugindustrie erlebte während der Covid-Lockdowns einen Aufschwung, da Familien Unterhaltung für zu Hause suchten, aber die Umsätze gingen anschließend zurück, bis zum Wiederaufleben im letzten Jahr. Trotz des anhaltenden Kostendrucks haben viele Familien weiterhin Ausgaben für Kinder priorisiert, insbesondere während Feiertagen wie Weihnachten. Die Verbindung zwischen Spielzeug und Sport hat sich ebenfalls als erfolgreich für die Branche erwiesen.
Das potenzielle Social-Media-Verbot wirft Bedenken hinsichtlich des zukünftigen Einflusses von Online-Trends auf jüngere Konsumenten und den Spielzeugmarkt auf. Während die spezifischen Auswirkungen des Verbots noch ungewiss sind, bereiten sich die Spielzeughersteller auf mögliche Veränderungen in den Marketingstrategien und der Verbraucheransprache vor.
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