In Peru müssen sich fünf Männer vor Gericht verantworten, die beschuldigt werden, den indigenen Anführer Quinto Inuma Alvarado im Rahmen eines Auftragsmordes getötet zu haben. Der Prozess beginnt am Dienstag. Alvarado, ein Stammesführer der Kichwa, wurde am 29. November 2023 ermordet. Er hatte wiederholt illegale Aktivitäten auf dem Land seiner Gemeinde gemeldet.
Die Staatsanwaltschaft fordert lebenslange Haftstrafen für die Angeklagten. Dies ist das erste Mal, dass Peru im Zusammenhang mit dem Tod eines indigenen Umweltschützers Anklage wegen Auftragsmordes erhebt. Der Fall gilt als entscheidender Test für Perus Fähigkeit, Umweltschützer zu schützen.
Alvarados Tod löste Empörung in indigenen Gemeinschaften und Menschenrechtsorganisationen aus. Seine Arbeit verdeutlichte die Gefahren, denen diejenigen ausgesetzt sind, die den Amazonas-Regenwald schützen. Der Ausgang des Prozesses könnte zukünftige Schutzmaßnahmen erheblich beeinflussen.
Peru ist eine der gefährlichsten Regionen der Welt für Umweltschützer. Illegaler Holzeinschlag und Drogenhandel schüren Gewalt gegen diejenigen, die sich zu Wort melden. Indigene Gemeinschaften sind besonders gefährdet.
Der Prozess wird genau beobachtet werden. Beobachter hoffen, dass er einen Präzedenzfall für Rechenschaftspflicht schaffen wird. Die Entscheidung des Gerichts wird in der gesamten Amazonasregion Widerhall finden.
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