Die Federal Trade Commission (FTC) hat am Dienstag Berufung in ihrem Kartellrechtsstreit gegen Meta eingelegt. Die Klage wirft Meta vor, illegal ein Monopol in sozialen Netzwerken aufrechtzuerhalten. Die FTC argumentierte, Meta habe Instagram und WhatsApp strategisch übernommen, um aufkommende Wettbewerbsbedrohungen zu beseitigen.
Richter James E. Boasberg vom U.S. District Court for the District of Columbia wies die Klage der FTC im November nach einem Gerichtsverfahren ab. Kern des Arguments der FTC war, dass Metas Übernahmen, die vor über einem Jahrzehnt abgeschlossen wurden, Innovationen erstickt hätten. Instagram, ursprünglich eine Foto-Sharing-App, und WhatsApp, ein Messaging-Dienst, sind heute integrale Bestandteile von Metas Portfolio.
FTC-Sprecher Joe Simonson erklärte, die Behörde glaube, dass Meta gegen Kartellgesetze verstoßen habe. Er äußerte sich zuversichtlich in Bezug auf das Berufungsverfahren. Meta hat noch keine öffentliche Erklärung abgegeben.
Diese Berufung stellt einen bedeutenden Schritt in den umfassenderen Bemühungen der Regierung dar, große Technologieunternehmen zu regulieren. Die Regierung hat kürzlich Kartellrechtsstreitigkeiten gegen Google gewonnen.
Das Berufungsverfahren wird nun fortgesetzt, wobei die FTC versucht, die Entscheidung des Bezirksgerichts aufzuheben. Das Berufungsgericht wird den Fall prüfen und Argumente von beiden Seiten anhören. Eine Entscheidung wird voraussichtlich im Laufe des nächsten Jahres erwartet.
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