Nandan Nilekani, der Architekt von Indiens digitalem Identitätssystem Aadhaar, treibt die technologische Weiterentwicklung des Landes durch die Entwicklung interoperabler Online-Tools weiter voran. Nilekani, der vor fast 30 Jahren die Speerspitze von Aadhaar bildete, hat seither die Schaffung einer digitalen Infrastruktur beaufsichtigt, die Regierungsdienste, Bankwesen und Gesundheitswesen umfasst.
Diese auf Aadhaar aufbauende Infrastruktur bietet einen breiten Zugang und Komfort und konkurriert mit Systemen in entwickelten Ländern. Trotz seines Alters verfolgt Nilekani laut einem kürzlich erschienenen Profil weitere Innovationen.
In der Zwischenzeit gewinnt die Embryonenbewertung in den Vereinigten Staaten an Bedeutung, wobei die Akzeptanz für das Screening von Embryonen auf schwere genetische Erkrankungen zunimmt. Die ethischen Implikationen von Tests auf Merkmale wie Aussehen, Verhalten oder Intelligenz bleiben jedoch ein Streitpunkt.
Die Entwicklung von Aadhaar markierte den Beginn eines groß angelegten Experiments zur technologischen Staatskapazität, das zu einer Reihe kostenloser Online-Tools führte, die die indische Gesellschaft modernisieren sollen. Diese Tools erleichtern den Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen und rationalisieren Prozesse in verschiedenen Sektoren.
Der Einsatz der Embryonenbewertung wirft komplexe ethische Fragen auf, insbesondere im Hinblick auf die Auswahl von Embryonen auf der Grundlage nicht-medizinischer Merkmale. Während viele das Screening auf schwere genetische Erkrankungen befürworten, löst die Aussicht auf die Selektion bestimmter Eigenschaften eine Debatte über mögliche gesellschaftliche Folgen aus.
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