Laut einer Erklärung aus Netanjahus Büro hat der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu eine Einladung angenommen, dem neu gegründeten Friedensrat des US-Präsidenten Donald Trump beizutreten. Die Erklärung besagte, dass Netanjahu dem Rat für eine verlängerbare dreijährige Amtszeit angehören würde, der sich aus führenden Politikern der Welt zusammensetzen soll.
Der Friedensrat wurde ursprünglich als Mechanismus konzipiert, um den Konflikt zwischen Israel und Hamas im Gazastreifen zu lösen und die Wiederaufbaubemühungen in der Region zu überwachen. Die vorgeschlagene Charta für den Rat erwähnt das palästinensische Gebiet jedoch nicht ausdrücklich. Einige Beobachter vermuten, dass sich die Funktionen des Rates mit denen der Vereinten Nationen überschneiden oder diese sogar ersetzen.
Mehrere andere Länder haben ebenfalls zugestimmt, sich am Friedensrat zu beteiligen, darunter die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrain, Albanien, Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Ungarn, Kasachstan, Marokko und Vietnam. Andere Nationen, darunter Kanada, Russland, die Türkei und das Vereinigte Königreich, wurden eingeladen, haben aber noch nicht öffentlich reagiert. Norwegen hat erklärt, dass es der Initiative nicht beitreten wird.
Die genaue Anzahl der Länder, die zur Teilnahme an Trumps neuem Gremium eingeladen wurden, bleibt unklar. Das Fehlen einer spezifischen Erwähnung des Gazastreifens in der Charta des Rates hat Fragen nach seinem beabsichtigten Umfang und Zweck aufgeworfen. Die Rolle und der Einfluss des Rates bei der Bewältigung des israelisch-palästinensischen Konflikts, insbesondere in Bezug auf Gaza, bleibt abzuwarten.
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