Großbritannien erwägt Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige
Die britische Regierung hat eine Konsultation über ein mögliches Verbot von Social Media für Personen unter 16 Jahren eingeleitet, eine Maßnahme, die darauf abzielt, das Wohlergehen junger Menschen zu schützen. Der Vorschlag folgt ähnlichen Maßnahmen, die in anderen Ländern ergriffen wurden, darunter Australien, das im Dezember 2025 das weltweit erste Social-Media-Verbot für junge Menschen einführte.
Die Konsultation ist Teil eines umfassenderen Maßnahmenpakets, das junge Menschen online schützen soll. Als Teil des Pakets wird die englische Schulaufsichtsbehörde Ofsted befugt, die Richtlinien der Schulen bezüglich der Handynutzung während Inspektionen zu bewerten. Minister haben die Erwartung geäußert, dass Schulen einen "standardmäßig handyfreien" Ansatz verfolgen werden.
Das mögliche Verbot hat eine Debatte über Online-Sicherheit und ihre potenziellen Folgen für das Wohlergehen junger Menschen entfacht. Während Befürworter argumentieren, dass es schutzbedürftige Jugendliche schützen wird, insbesondere angesichts tragischer Fälle wie dem von Brianna Ghey, haben andere vor der Idee gewarnt. Einige Experten und Kinderhilfsorganisationen haben Bedenken geäußert und Bedenken hinsichtlich des Ausgleichs zwischen Schutz und dem Bedürfnis nach Verbindung geäußert.
Die Konsultation der Regierung zielt darauf ab, verschiedene Perspektiven auf das vorgeschlagene Verbot zu sammeln und sowohl die potenziellen Vorteile als auch die Nachteile zu berücksichtigen. Das Ergebnis der Konsultation wird wahrscheinlich die Zukunft des Social-Media-Zugangs für junge Menschen in Großbritannien beeinflussen.
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