Die kürzliche Veröffentlichung der Tomb Raider I-III Remastered Collection ermöglicht es Spielern, das originale Tomb Raider von 1996 wiederzuentdecken, aber die grundlegenden Gameplay-Mechaniken des Titels lassen sich nicht gut auf moderne Steuerungsschemata übertragen. Das Spiel, das zur ersten Welle von Multiplattform-Titeln mit vollständigem 3D-Gameplay gehörte, verwendete "Panzersteuerung", ein System, bei dem sich Lara Croft relativ zu ihrer Ausrichtung und nicht zur Kamera bewegt.
Laut einem Spieler, der das Spiel nach fast 30 Jahren wieder spielt, ist das grundlegende Problem beim Spielen des originalen Tomb Raider im Jahr 2024 unlösbar, unabhängig von der Sorgfalt, die in das Remaster gesteckt wurde. Dies rührt daher, dass das ursprüngliche Spieldesign auf den Einschränkungen und Möglichkeiten der Panzersteuerung aufbaute.
Panzersteuerungen waren in frühen 3D-Spielen wie Super Mario 64 und Quake, die im selben Jahr wie Tomb Raider veröffentlicht wurden, üblich. Diese Steuerung ermöglichte es Entwicklern, komplexe Umgebungen zu erstellen, ohne dass ausgefeilte Algorithmen für die Charakterbewegung erforderlich waren. Moderne Spieler, die an die direkte Analogsteuerung gewöhnt sind, empfinden Panzersteuerungen jedoch oft als klobig und unintuitiv.
Das Remaster bietet eine Option für moderne Steuerung, aber viele Spieler finden, dass dieses Steuerungsschema das Spielerlebnis nicht verbessert. Die Level wurden mit Blick auf die Panzersteuerung entworfen, was bedeutet, dass das präzise Platforming und die Kämpfe mit moderner Steuerung schwieriger und frustrierender werden. Das ursprüngliche, bedächtige Tempo des Spiels und die Betonung der räumlichen Wahrnehmung werden durch die flüssigere Bewegung gestört.
Während die Tomb Raider I-III Remastered Collection aktualisierte Grafik und Verbesserungen der Lebensqualität bietet, bleibt das Kernerlebnis des Spiels an sein ursprüngliches Steuerungsschema gebunden. Dies unterstreicht die Herausforderungen bei der Bewahrung klassischer Spiele und ihrer Anpassung an moderne Sensibilitäten.
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