Der Preis von Bitcoin fiel am Dienstag unter 90.000 US-Dollar, da der Kryptowährungsmarkt mit einem Zusammentreffen negativer Faktoren zu kämpfen hatte, darunter Zandrohungen und legislative Rückschläge. Die führende Kryptowährung verzeichnete in der vergangenen Woche einen Rückgang von 7 % und pendelte sich bis Dienstagmittag knapp unter der Marke von 90.000 US-Dollar ein. Auch Ethereum verzeichnete einen deutlichen Rückgang und fiel in den letzten sechs Tagen um 11 % auf rund 3.000 US-Dollar. Solana erlebte im gleichen Zeitraum einen noch stärkeren Rückgang und stürzte um 14 % auf etwa 127 US-Dollar ab.
Der Marktabschwung wurde zum Teil durch Präsident Trumps Drohungen ausgelöst, Zölle auf europäische Nationen zu erheben, als Reaktion auf deren Ablehnung seiner Pläne zum Erwerb Grönlands. Laut Russell Thompson, Chief Investment Officer der Hilbert Group, setzten die Zandrohungen Bitcoin unter Druck.
Zu den Problemen des Marktes trug hinzu, dass der Clarity Act, ein wichtiges Gesetz für die Kryptoindustrie, ins Stocken geriet, nachdem Coinbase Ende letzter Woche unerwartet seine Unterstützung zurückgezogen hatte. Die Verschiebung des Clarity Act im Senatsausschuss, hauptsächlich aufgrund von Bedenken von Coinbase, beseitigte einen Großteil der positiven Stimmung auf dem Markt, bemerkte Thompson. Die konkreten Einwände von Coinbase-CEO Brian Armstrong gegen den Gesetzentwurf waren zunächst nicht klar.
Die Volatilität des Kryptomarktes ist im frühen Teil des Jahres ein wiederkehrendes Thema. Die Kombination aus makroökonomischer Unsicherheit, regulatorischen Hürden und interner Branchendynamik schafft weiterhin ein herausforderndes Umfeld für digitale Vermögenswerte. Die zukünftige Richtung des Marktes wird wahrscheinlich von der Lösung dieser Probleme und der Fähigkeit der Branche abhängen, sich in der sich entwickelnden Landschaft zurechtzufinden.
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