Ugandas Wirtschaft erlitt letzte Woche einen schweren Schlag, als die von der Regierung angeordnete Internetsperre mobile Geldtransaktionen abrupt stoppte und Unternehmen wie das von Mirembe Tracy ins Straucheln brachte. Tracy, eine Mobile-Money-Agentin in Kampala, sah ihr Einkommen auf Null sinken, nachdem Auszahlungen in den Tagen um die hart umkämpften Parlamentswahlen unterbrochen wurden.
Tracy, normalerweise eine Highscore-Spielerin in ihrer lokalen Wirtschaft, erzielt normalerweise bis zu 450.000 ugandische Schilling (96 US-Dollar; 130 Pfund) wöchentlich aus Auszahlungsprovisionen. Dieses Einkommen, ihr täglich Brot, finanziert ihre Miete und andere wesentliche Ausgaben. Die Abschaltung setzte sie für zwei entscheidende Tage außer Gefecht und ließ ihr nur die Möglichkeit, Prepaid-Gesprächszeit zu verkaufen, ein Lowscore-Spiel ohne Provision.
Die Uganda Communications Commission nannte die Auszeit und begründete dies mit der Notwendigkeit, "Frieden zu gewährleisten, die nationale Stabilität zu schützen und den Missbrauch von Kommunikationsplattformen während einer sensiblen nationalen Übung zu verhindern". Dieser strategische Spielzug zog jedoch sofort das Feuer der Opposition auf sich, die der Regierung vorwarf, versuche, Wahlbetrug zu vertuschen und ihre Agenten daran zu hindern, Wahlergebnisse zu teilen.
Dies ist nicht das erste Mal, dass Uganda das Internet auf die Bank setzt. Ähnliche Schritte wurden während der Wahlen 2016 unternommen, was Vergleiche mit anderen Nationen aufkommen ließ, die dafür bekannt sind, Internetabschaltungen als Defensivstrategie einzusetzen. Kritiker argumentieren, dass diese Abschaltungen ein Foul sind, die freie Meinungsäußerung unterdrücken und die Wirtschaftstätigkeit behindern.
Der aktuelle Status des ugandischen Internets ist wieder im Spiel, aber die langfristigen Auswirkungen der Abschaltung bleiben abzuwarten. Der Endstand des wirtschaftlichen Schadens wird noch ermittelt, und Unternehmen wie das von Tracy arbeiten daran, verlorenes Terrain zurückzugewinnen. Der nächste Spielzug für Uganda wird darin bestehen, die Nachwirkungen der Wahl zu bewältigen und Bedenken hinsichtlich des zukünftigen Internetzugangs auszuräumen.
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