In einer kleinen klinischen Studie schienen maßgeschneiderte mRNA-Impfstoffe gegen Hochrisiko-Hautkrebs das Risiko eines Krebsrezidivs und des Todes im Vergleich zur alleinigen Standardbehandlung über fünf Jahre um fast 50 Prozent zu senken, gaben Moderna und Merck diese Woche bekannt. Die beiden Pharmaunternehmen haben bei dem experimentellen Krebsimpfstoff namens Intismeran Autogene (mRNA-4157 oder V940) zusammengearbeitet.
Die Unternehmen haben bisher nur die Topline-Ergebnisse in einer Pressemitteilung veröffentlicht. Die Ergebnisse stimmen jedoch eng mit früheren, detaillierteren Analysen der Studie überein, die die Rezidiv- und Sterberaten zu früheren Zeitpunkten, insbesondere zwei und drei Jahre nach der Behandlung, untersucht haben.
Die laufende Phase-2-Studie umfasste 157 Patienten, bei denen ein Melanom im Stadium 3 oder 4 diagnostiziert wurde und bei denen ein hohes Risiko für ein Wiederauftreten nach der chirurgischen Entfernung bestand. Alle Patienten erhielten eine Standardbehandlung.
Weitere Daten aus der Studie, einer Phase-2-Studie, werden in Kürze auf einer medizinischen Konferenz vorgestellt, so die Unternehmen. Eine Phase-3-Studie ist ebenfalls im Gange, wobei die Rekrutierung abgeschlossen ist.
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