Präsident Donald Trump gab am Mittwoch auf seiner Truth Social Plattform bekannt, dass ein "Rahmen für ein zukünftiges Abkommen in Bezug auf Grönland" geschaffen worden sei. Die Ankündigung erfolgte nach Tagen eskalierender Spannungen, einschließlich einer gemeldeten Drohung, Wirtschaftssanktionen gegen acht US-Verbündete zu verhängen, die sich seinen Plänen bezüglich des teilautonomen Gebiets Dänemarks widersetzten.
Die Ankündigung erfolgte nach Gesprächen auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos, Schweiz. Trump erklärte: "Basierend auf einem sehr produktiven Treffen, das ich mit dem Generalsekretär der NATO, Mark Rutte, hatte, haben wir den Rahmen für ein zukünftiges Abkommen in Bezug auf Grönland geschaffen." Er ging nicht näher auf die Einzelheiten des Abkommens ein, deutete aber an, dass die Gespräche fortgesetzt würden.
Rutte erklärte jedoch, dass die Frage der dänischen Souveränität über Grönland während seines Treffens mit Trump nicht erörtert worden sei. Die dänische und die grönländische Regierung haben stets bekräftigt, dass sie die Souveränität über die Insel nicht aufgeben werden.
Der Kontext dieser Diskussionen liegt in Trumps früherem Interesse am Kauf Grönlands, einer Idee, die 2019 von dänischen Beamten öffentlich zurückgewiesen wurde. Grönland, die größte Insel der Welt, ist aufgrund seiner Lage in der Arktis und seiner potenziellen Ressourcen von strategischer Bedeutung.
Die Natur des "Rahmens" bleibt unklar, und es ist ungewiss, ob er für Dänemark und Grönland akzeptabel sein wird. Beide Länder haben wiederholt ihr Bekenntnis zum gegenwärtigen Status Grönlands bekräftigt. Weitere Details werden im Laufe der Gespräche erwartet, obwohl kein Zeitplan vorgelegt wurde.
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