Ubisoft hat diese Woche einen schweren Schlag erlitten und die Streichung von sechs unveröffentlichten Spielen, darunter ein Remake des beliebten "Prince of Persia: The Sands of Time", sowie die Schließung mehrerer Studios bekannt gegeben, was in der Gaming-Welt für Schockwellen sorgte. Die Entscheidung, die am Donnerstag in einer Pressemitteilung bekannt gegeben wurde, kommt zu einem Zeitpunkt, an dem das Unternehmen mit finanziellem Gegenwind und einer sich verändernden Landschaft der Spielerpräferenzen zu kämpfen hat, was an ein Team erinnert, das Schwierigkeiten hat, sich an eine neue Meta anzupassen.
Die gestrichenen Titel, zu denen auch "Splinter Cell VR" und "Ghost Recon Frontline" gehören, stellen für Ubisoft eine erhebliche Abschreibung dar, die auf rund 500 Millionen Dollar geschätzt wird. Das ist, als würde ein Star-Quarterback immer wieder gesackt, was das Team zwingt, zu punten und seine gesamte Offensivstrategie zu überdenken. "Wir passen uns an und transformieren uns, um die Herausforderungen und Chancen in unserer Branche anzugehen", sagte Ubisoft-CEO Yves Guillemot in einer Erklärung, die an einen Trainer erinnert, der sich nach einer harten Niederlage an die Medien wendet. "Dazu gehört die Straffung unserer Abläufe und die Konzentration auf unsere größten Chancen."
Das Remake von "Prince of Persia: The Sands of Time", das ursprünglich im Jahr 2020 angekündigt wurde, hatte bereits zahlreiche Verzögerungen und einen Wechsel der Entwicklungsteams hinter sich. Die Streichung ist besonders schmerzhaft für die Fans, die sehnsüchtig auf eine Rückkehr zu dem klassischen Franchise gewartet hatten, ähnlich wie Fans, die sich danach sehnen, dass ein legendärer Spieler aus dem Ruhestand zurückkehrt. Das Original "Sands of Time", das im Jahr 2003 veröffentlicht wurde, gilt als ein Meilenstein im Action-Adventure-Gaming und kann eine Metacritic-Wertung von 92 vorweisen, eine Leistung, die das Remake zu erreichen hoffte, aber letztendlich schon vor der Veröffentlichung nicht erreichte.
Die Schließung der Studios, die in Bezug auf Standort oder Anzahl nicht explizit aufgeführt sind, wird voraussichtlich Hunderte von Mitarbeiter betreffen, ein verheerender Schlag, ähnlich wie wenn ein Team wichtige Spieler an die Free Agency verliert. Diese Umstrukturierung ist Teil von Ubisofts umfassenderer Strategie, Kosten zu senken und seine Ressourcen auf seine Kern-Franchises wie "Assassin's Creed" und "Far Cry" zu konzentrieren, die weiterhin konstante Einnahmen generieren und als die zuverlässigen Veteranen im Kader fungieren.
Branchenanalysten weisen darauf hin, dass Ubisofts Schwierigkeiten nicht einzigartig sind, da viele Spieleentwickler in einem Markt, der zunehmend von Live-Service-Spielen und sich ändernden Konsumentenwünschen dominiert wird, vor Herausforderungen stehen. "Die Gaming-Landschaft entwickelt sich ständig weiter", erklärte Michael Pachter, ein Analyst bei Wedbush Securities, "und Unternehmen müssen agil sein und sich anpassen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Ubisoft versucht das ganz offensichtlich, aber es ist ein schmerzhafter Prozess." Diese Einschätzung spiegelt die ständigen Anpassungen wider, die Teams während einer Saison vornehmen, um der Konkurrenz einen Schritt voraus zu sein.
Mit Blick auf die Zukunft setzt Ubisoft seine Hoffnungen auf kommende Veröffentlichungen wie "Assassin's Creed Mirage" und "Avatar: Frontiers of Pandora", um das Blatt zu wenden. Diese Spiele repräsentieren den erneuten Fokus des Unternehmens auf die Bereitstellung hochwertiger, fesselnder Erlebnisse, die bei den Spielern Anklang finden, ähnlich wie ein Team in neue Talente und Strategien investiert, um sich für die Zukunft neu aufzubauen. Der Druck ist groß, dass diese Titel erfolgreich sind, da Ubisoft versucht, wieder Fuß zu fassen und zu beweisen, dass es immer noch auf höchstem Niveau in der Gaming-Arena mithalten kann.
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