Meta hat beantragt, Daten über die Nutzung sozialer Medien und die psychische Gesundheit in einem bevorstehenden Prozess zur Kindersicherheit auszuschließen. Dem Technologiekonzern wird vorgeworfen, Minderjährige in New Mexico nicht vor sexueller Ausbeutung geschützt zu haben. Meta reichte Anträge in limine ein und forderte den Richter auf, bestimmte Beweismittel auszuschließen.
Die Anträge zielen auf Forschungsergebnisse über die Auswirkungen sozialer Medien auf die psychische Gesundheit von Jugendlichen ab. Ebenfalls im Visier ist die Erwähnung eines Teenager-Suizids, der mit Inhalten in sozialen Medien in Verbindung steht. Meta will Informationen über seine Finanzen, Mitarbeiteraktivitäten und die Vergangenheit von Mark Zuckerberg unterbinden.
Diese Anträge zielen darauf ab, einen fairen Prozess zu gewährleisten. Meta argumentiert, dass sich die Jury ausschließlich darauf konzentrieren sollte, ob das Unternehmen Minderjährige geschützt hat. Das Unternehmen will verhindern, dass irrelevante oder vorurteilsbehaftete Informationen die Jury beeinflussen.
Anträge in limine sind übliche Verfahren vor dem Prozess. Sie ermöglichen es den Parteien, die Zulässigkeit von Beweismitteln präventiv anzufechten. Der Richter wird vor Beginn des Prozesses über Metas Anträge entscheiden. Der Ausgang des Prozesses könnte einen Präzedenzfall für die Verantwortung von Social-Media-Unternehmen im Bereich der Kindersicherheit schaffen.
Discussion
Join the conversation
Be the first to comment