Meta versucht, den Umfang der Beweismittel zu begrenzen, die in einem bevorstehenden Prozess in New Mexico bezüglich der Sicherheit von Kindern auf seinen Social-Media-Plattformen vorgelegt werden. Das Unternehmen hat Anträge eingereicht, um Forschungsstudien und Artikel über die Auswirkungen von Social Media auf die psychische Gesundheit von Jugendlichen, Verweise auf einen aufsehenerregenden Teenager-Suizidfall im Zusammenhang mit Social-Media-Inhalten sowie Informationen über die finanziellen Ressourcen von Meta, Mitarbeiteraktivitäten und die Zeit von CEO Mark Zuckerberg an der Harvard University auszuschließen, so Ars Technica.
Im Mittelpunkt des Prozesses in New Mexico stehen Vorwürfe, dass Meta es versäumt hat, Minderjährige vor sexueller Ausbeutung auf seinen Plattformen zu schützen. Metas Rechtsstrategie umfasst Anträge in limine, d. h. Anträge auf Ausschluss bestimmter Informationen aus Gerichtsverfahren.
Rechtsexperten haben laut Ars Technica angemerkt, dass solche Anträge zwar gängige Praxis sind, die Breite der Anträge von Meta jedoch Bedenken hinsichtlich der Transparenz und der Möglichkeit aufwirft, die Verantwortung des Unternehmens für den Schutz junger Nutzer umfassend zu beurteilen. Der Fall unterstreicht die anhaltende Debatte über die Rolle von Social-Media-Unternehmen bei der Wahrung des psychischen Wohlergehens von Kindern. Der Ausgang des Prozesses könnte erhebliche Auswirkungen darauf haben, wie Social-Media-Unternehmen für die Sicherheit ihrer jüngeren Nutzer zur Rechenschaft gezogen werden.
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