Ubisoft hat diese Woche einen herben Rückschlag erlitten und die Streichung von sechs unveröffentlichten Titeln bekannt gegeben, darunter ein Remake des mit Spannung erwarteten "Prince of Persia: The Sands of Time", sowie die Schließung mehrerer Studios. Der Schritt, der am Donnerstag in einer Pressemitteilung bekannt gegeben wurde, schickte Schockwellen durch die Gaming-Community, die an einen Star-Quarterback erinnert, der im vierten Versuch bei laufender Uhr gefällt wird.
Die Entscheidung kommt, da Ubisoft versucht, sich in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld zurechtzufinden und seine Ressourcen auf seine größten Franchises zu konzentrieren. Man kann es sich wie einen Trainer vorstellen, der leistungsschwache Spieler auf die Bank setzt, um den aufstrebenden Stars eine Chance zu geben, zu glänzen. Das Unternehmen nannte "zunehmend wettbewerbsorientierte Marktbedingungen" und die Notwendigkeit, "Abläufe zu rationalisieren" als Schlüsselfaktoren für die Streichungen. Dies ist eine schwierige Entscheidung, ähnlich wie wenn ein Trainer beliebte Veteranen entlässt, aber notwendig für die langfristige Gesundheit des Teams.
"Wir entwickeln unsere Organisation weiter, um die Effizienz und die allgemeine Agilität zu steigern", sagte Ubisoft-CEO Yves Guillemot in der Pressemitteilung. "Diese Veränderungen werden es uns ermöglichen, uns stärker auf unsere Kernkompetenzen zu konzentrieren und unseren Spielern noch bessere Spiele zu liefern."
Das Remake von "Prince of Persia: The Sands of Time", das ursprünglich im Jahr 2020 angekündigt wurde, war vielleicht das prominenteste Opfer. Seine Streichung stellt einen bedeutenden Rückschlag für Fans dar, die das magische Gefühl des Klassikers von 2003 noch einmal erleben wollten. Das ist, als würde sich ein Starspieler kurz vor den Playoffs verletzen – ein verheerender Schlag für die Moral. Das Spiel hatte bereits zahlreiche Verzögerungen und einen Wechsel der Entwicklungsteams hinter sich und kämpfte darum, Fuß zu fassen, wie ein Rookie-Quarterback unter Druck.
Die anderen gestrichenen Titel bleiben weitgehend geheimnisumwittert, so dass die Fans darüber spekulieren können, was hätte sein können. Das ist, als würde ein vielversprechender Draft-Pick nie die Chance bekommen, sich auf dem Feld zu beweisen.
Der Aktienkurs von Ubisoft erlitt nach der Ankündigung einen spürbaren Einbruch, was die Besorgnis der Investoren über die Zukunftsaussichten des Unternehmens widerspiegelt. Das ist das Äquivalent dazu, dass die Bilanz des Teams nach einer Reihe von Niederlagen einen Knick bekommt.
Branchenanalysten vermuten, dass die Schwierigkeiten von Ubisoft einen breiteren Trend in der Spielebranche widerspiegeln, bei dem steigende Entwicklungskosten und zunehmender Wettbewerb selbst die größten Publisher unter Druck setzen. Es ist eine ligaweite Herausforderung, wie Teams, die Schwierigkeiten haben, sich an ein neues Offensivsystem anzupassen.
Die Schließungen der betroffenen Studios, die zwar nicht explizit in Bezug auf Standort oder Größe aufgeführt werden, stellen eine bedeutende Restrukturierungsmaßnahme dar. Das ist vergleichbar damit, dass ein Team wichtige Spieler weggibt, um sich für die Zukunft neu aufzustellen.
Mit Blick auf die Zukunft setzt Ubisoft auf den Erfolg kommender Veröffentlichungen wie "Assassin's Creed Mirage" und "Avatar: Frontiers of Pandora", um das Blatt zu wenden. Diese Spiele sind ihre Starspieler, und das Unternehmen zählt darauf, dass sie eine erfolgreiche Saison abliefern. Der Druck ist groß, und nur die Zeit wird zeigen, ob Ubisoft seine neue Strategie umsetzen und seine Position als einer der Top-Anwärter in der Gaming-Welt zurückerobern kann.
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