US-Präsident Donald Trump hat eine Einladung an Kanada, seinem neu gegründeten "Board of Peace" beizutreten, zurückgezogen, was die jüngste Meinungsverschiedenheit zwischen den beiden nordamerikanischen Nationen darstellt. Trump gab den Rückzug am Donnerstagabend in einem Post auf Truth Social bekannt und richtete ihn an Premierminister Mark Carney.
In dem Post hieß es: "Bitte betrachten Sie dieses Schreiben als Rücknahme der Einladung des Board of Peace an Sie bezüglich des Beitritts Kanadas." Trump nannte keinen konkreten Grund für die Entscheidung.
Carney hatte zuvor signalisiert, dass Kanada die Einladung grundsätzlich annehmen würde, obwohl er erklärte, dass Kanada sich nicht finanziell an dem Gremium beteiligen würde. Sein Büro reagierte nicht sofort auf Anfragen nach einem Kommentar.
Das "Board of Peace" wird von den USA als eine neue internationale Organisation zur Lösung von Konflikten gefördert, wobei Trump als Vorsitzender eine bedeutende Entscheidungsbefugnis innehat.
Europäische Staats- und Regierungschefs unter der Führung von EU-Chef Antonio Costa haben Vorbehalte hinsichtlich des Umfangs des Gremiums geäußert, aber ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit dem Gremium signalisiert, insbesondere in Gaza.
Der Rückzug der Einladung an Kanada folgt auf die jüngsten Äußerungen von Premierminister Carney, der vor einem möglichen "Bruch" der von den USA geführten globalen Ordnung gewarnt hatte. Der Vorfall unterstreicht die anhaltenden Spannungen zwischen den USA und Kanada in Fragen der internationalen Politik und Zusammenarbeit. Die zukünftige Rolle und Effektivität des "Board of Peace" bleiben angesichts internationaler Skepsis und sich verschiebender Allianzen ungewiss.
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