Der Film schildert die Ereignisse des Jahres 2024, als Hind Rajab während einer israelischen Militäroperation getötet wurde, als sie und ihre Familie versuchten, Gaza-Stadt zu verlassen. Er kombiniert Originaltonaufnahmen von Notrufen mit dramatischen Nachstellungen, um die tragischen Umstände ihres Todes darzustellen. Die Tonaufnahmen beinhalten Hinds verzweifelte Hilferufe, während sie mit toten Verwandten in einem Auto gefangen war.
Kaouther Ben Hania, bekannt für ihre früheren Arbeiten, die Themen wie soziale Gerechtigkeit und Menschenrechte untersuchen, verwendet eine Mischung aus Dokumentar- und Erzähltechniken, um Hinds Geschichte einem globalen Publikum näherzubringen. Ben Hania führte bereits Regie bei "The Man Who Sold His Skin", der bei den 93. Academy Awards für den besten internationalen Spielfilm nominiert war.
Die Nominierung erfolgt inmitten der anhaltenden internationalen Beobachtung des Konflikts in Gaza und seiner Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung, insbesondere auf Kinder. Der Film hat bereits auf verschiedenen Filmfestivals, darunter den Filmfestspielen von Venedig, wo er uraufgeführt wurde, Aufmerksamkeit erregt. Er wurde auch für seine eindringliche Darstellung der menschlichen Kosten des Konflikts gewürdigt.
Die Oscar-Nominierung platziert "The Voice of Hind Rajab" unter anderen Filmen aus aller Welt, die um die prestigeträchtige Auszeichnung konkurrieren. Der Gewinner wird bei der kommenden Oscar-Verleihung bekannt gegeben. Die Nominierung stellt sicher, dass Hind Rajabs Geschichte weiterhin auf internationaler Ebene Gehör findet und einen weiteren Dialog über den israelisch-palästinensischen Konflikt und den Schutz von Kindern in Kriegsgebieten anregt.
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