Minneapolis, USA – Die Polizei hat am Freitag am internationalen Flughafen Minneapolis-St. Paul etwa 100 Geistliche bei einer Demonstration gegen die Durchsetzung der Einwanderungsbestimmungen festgenommen. Tausende weitere protestierten trotz eisiger Temperaturen in der Innenstadt von Minneapolis gegen die Einwanderungspolitik der Trump-Regierung. Die Demonstrationen sind Teil einer wachsenden Bewegung gegen die verstärkte Durchsetzung der Einwanderungsbestimmungen in Minnesota.
Die Geistlichen wurden wegen Hausfriedensbruchs und Nichtbefolgung einer Anordnung eines Friedensoffiziers festgenommen, nachdem sie angeblich den Flughafenbetrieb außerhalb des Hauptterminals gestört hatten. Laut Flughafenbeamten hatten sie die Grenzen ihrer Demonstrationsgenehmigung überschritten. Rev. Mariah Furness Tollgaard erklärte, die Gruppe habe sich für die Verhaftung entschieden, um Migranten zu unterstützen, darunter auch verängstigte Mitglieder ihrer Gemeinde.
Die Verhaftungen und Proteste spiegeln die eskalierenden Spannungen im Zusammenhang mit der Einwanderungspolitik in den Vereinigten Staaten wider. Gewerkschaften und progressive Gruppen fordern eine weitverbreitete Störung durch Boykotte von Arbeit, Schule und Handel. Der Vorfall unterstreicht die anhaltende Debatte über die Durchsetzung der Einwanderungsbestimmungen und die Menschenrechte, ein Thema von globaler Bedeutung.
Die Einwanderungspolitik weltweit wird angesichts steigender Migrationsströme und Bedenken hinsichtlich der nationalen Sicherheit zunehmend kritisch beäugt. Ähnliche Proteste hat es auch in anderen Ländern gegeben, die mit Herausforderungen im Bereich der Einwanderung zu kämpfen haben. Die verhafteten Geistlichen wurden nach Erhalt von Ordnungswidrigkeitsanzeigen freigelassen. Weitere Demonstrationen werden erwartet.
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