Der ehemalige kanadische Olympia-Snowboarder Ryan Wedding, der wegen mutmaßlichen Drogenhandels und Mordes gesucht wurde, ist nach jahrelanger Flucht in Mexiko verhaftet worden. FBI-Direktor Kash Patel gab die Verhaftung bekannt und erklärte, Wedding werde in die USA ausgeliefert. Wedding, 44, stand auf der Liste der zehn meistgesuchten Flüchtigen des FBI. Ihm wird vorgeworfen, eine transnationale Drogenoperation geleitet und angeblich Tonnen von Kokain über Grenzen hinweg bewegt zu haben.
Die Verhaftung erfolgte nach einer gemeinsamen Untersuchung des FBI und der Royal Canadian Mounted Police (RCMP). Die Behörden vermuteten, dass Wedding in Mexiko unter dem Schutz des Sinaloa-Drogenkartells lebte. RCMP-Commissioner Mike Duheme betonte die Bedeutung der internationalen Zusammenarbeit im Kampf gegen die organisierte Kriminalität. Er erklärte, die Verhaftung mache die Gemeinden sicherer.
Die USA werfen Wedding vor, ein ausgeklügeltes Netzwerk betrieben zu haben, das sich auf mehrere Länder auswirkt. Seine Festnahme stellt einen bedeutenden Sieg für die internationale Strafverfolgung dar. Der Fall verdeutlicht die anhaltenden Herausforderungen bei der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität.
Wedding nahm als Snowboarder für Kanada an den Olympischen Spielen teil. Später soll er in den groß angelegten Drogenhandel verwickelt gewesen sein. Sein Fall unterstreicht die globale Reichweite der Drogenkartelle und ihre Auswirkungen auf die internationale Sicherheit.
Wedding soll am Montag in Los Angeles vor Gericht erscheinen. Er wird sich wegen Drogenhandels und Mordes verantworten müssen. Das Auslieferungsverfahren ist im Gange.
Discussion
Join the conversation
Be the first to comment