Hunderte von Unternehmen in Minnesota schlossen am Freitag, um gegen die anhaltende Präsenz von ICE im Bundesstaat zu protestieren. Tausende Demonstranten versammelten sich bei extremer Kälte, um Aufrufen zum Boykott von Arbeit, Schule und Einkaufen zu folgen. Die Schließungen und Demonstrationen zielten darauf ab, sich der sechswöchigen ICE-Operation der Trump-Regierung in Minnesota zu widersetzen.
Die ICE-Operation, die als Maßnahme der öffentlichen Sicherheit zur Bekämpfung krimineller, undokumentierter Einwanderer dargestellt wird, hat Kritik hervorgerufen. Festnahmen umfassen angeblich Migranten ohne Vorstrafen und sogar US-Bürger. Etwa 100 Geistliche wurden am Flughafen von Minneapolis bei einem Protest festgenommen, in dem sie Fluggesellschaften aufforderten, den Transport von ICE-Häftlingen zu verweigern. Flughafenbeamte gaben an, dass die Verhaftungen erfolgten, nachdem der Protest die vereinbarten Bedingungen überschritten hatte.
Die unmittelbaren finanziellen Auswirkungen der Betriebsschließungen sind noch unklar. Es wurden keine größeren Marktstörungen gemeldet. Die langfristigen wirtschaftlichen Folgen des Boykotts müssen noch ermittelt werden.
Die ICE-Operation der Trump-Regierung dauert seit über sechs Wochen an. Kritiker argumentieren, dass sich der Umfang der Operation über ihren erklärten Zweck hinaus erstreckt. Weitere Proteste und mögliche rechtliche Schritte werden erwartet. Die Situation ist weiterhin unübersichtlich, und es wird erwartet, dass Wirtschafts- und Gemeindeführer die Lage weiterhin beobachten werden.
Discussion
Join the conversation
Be the first to comment