Bennell-Pegg, eine Weltraumwissenschaftlerin, nannte die Astronauten Paul Scully-Power und Andy Thomas als Inspiration, die beide in Australien aufgewachsen sind, aber als US-Bürger ins All reisten. Sie äußerte die Hoffnung, dass die Auszeichnung junge Menschen ermutigen würde, ihre Ziele zu verfolgen, ungeachtet vermeintlicher Einschränkungen. "Als Mädchen lag ich auf dem trockenen Gras in meinem Garten, blickte zu den Sternen auf und träumte davon, sie eines Tages zu erreichen", sagte Bennell-Pegg während der Zeremonie.
Das australische Raumfahrtprogramm hat sich in der Vergangenheit auf internationale Kooperationen verlassen, insbesondere mit den Vereinigten Staaten. Die Wahl von Bennell-Pegg zur Australierin des Jahres signalisiert eine wachsende nationale Betonung auf die Entwicklung unabhängiger Raumfahrtkapazitäten. Obwohl sie noch nicht ins All gereist ist, stellt Bennell-Peggs Ausbildung einen bedeutenden Schritt für Australien dar, um seine Präsenz in der globalen Raumfahrtgemeinschaft zu etablieren.
Die Auszeichnung "Australier des Jahres" wird jährlich am Australia Day verliehen und würdigt Personen, die bedeutende Beiträge zur australischen Gesellschaft geleistet haben. Cathy Freeman, eine gefeierte indigene australische Athletin, gehörte ebenfalls zu den Geehrten am Australia Day 2026. Die Auszeichnung löst oft nationale Gespräche über die australische Identität, Werte und Bestrebungen aus.
Bennell-Peggs aktuelles Trainingsprogramm und zukünftige Missionspläne waren nicht sofort verfügbar. Es wird jedoch erwartet, dass ihre Anerkennung als Australierin des Jahres das Bewusstsein und die Unterstützung für das sich entwickelnde australische Raumfahrtprogramm sowohl im In- als auch im Ausland erhöhen wird.
Discussion
Join the conversation
Be the first to comment