Globale Turbulenzen treiben Goldpreise über 5.000 Dollar, während die Welt mit KI, Handelskriegen und sozialen Unruhen kämpft
Die globalen Goldpreise sind zum ersten Mal überhaupt auf über 5.000 Dollar pro Unze gestiegen, angetrieben von geopolitischer Instabilität, Inflation und Maßnahmen der Zentralbanken, so mehrere Nachrichtenquellen. Die historische Rallye erfolgte inmitten eskalierender Spannungen zwischen den USA und Kanada, anhaltender sozialer Unruhen in Minneapolis und Fortschritten in der künstlichen Intelligenz, die sowohl Begeisterung als auch Besorgnis auslösen.
Der Goldpreis ist im letzten Jahr um mehr als 60 % gestiegen, da Investoren Zuflucht in sicheren Anlagen suchten, so BBC Business. Verschärfte Spannungen zwischen den USA und der NATO wegen Grönland trugen zusammen mit der Sorge um die Handelspolitik von Präsident Trump zu dem Anstieg bei. Während Trump letzte Woche die Importsteuern auf Länder im Zusammenhang mit dem Grönland-Streit zurückzog, drohte er Kanada mit einem Zoll von 100 %, falls es ein Handelsabkommen mit China abschließt, berichtete BBC Business.
Unterdessen sind die Beziehungen zwischen den USA und Kanada durch Handelsstreitigkeiten und die verstärkten Beziehungen Kanadas zu China belastet, so Al Jazeera. Trump hat mit Zöllen gegen Kanada gedroht, was die globale wirtschaftliche Unsicherheit noch verstärkt.
Im Inland sehen sich die USA mit sozialen Unruhen in Minneapolis konfrontiert, nachdem es bei Protesten zu einer tödlichen Schießerei durch Bundesbeamte der Einwanderungsbehörde gekommen ist, so die New York Times. Der Vorfall hat zu Forderungen nach einer Untersuchung und dem Abzug der Beamten aus dem Bundesstaat geführt, berichtete Al Jazeera. Ray Dalio, Gründer von Bridgewater Associates, warnte, dass die USA ein "Pulverfass" seien und nach der Schießerei in Minneapolis ein "deutlicherer Bürgerkrieg" drohe, berichtete Fortune.
Im Technologiesektor wird Google seinen Abhörskandal um den Assistant für 68 Millionen Dollar beilegen, berichtete The Verge. Die Sammelklage wurde durch einen Bericht aus dem Jahr 2019 ausgelöst, wonach menschliche Auftragnehmer Aufnahmen abhörten, die gemacht wurden, wenn Geräte wie Pixel-Telefone oder Google Home-Lautsprecher versehentlich ausgelöst wurden.
Auch TikTok steht unter Beobachtung, da ein kürzlicher Ausfall des Rechenzentrums eine Vertrauenskrise für die neuen US-amerikanischen Eigentümer ausgelöst hat, berichtete Wired. Die technischen Probleme veranlassten einige Nutzer zu Spekulationen darüber, ob die neuen Eigentümer der App absichtlich Videos über politische Themen unterdrückten, insbesondere Inhalte im Zusammenhang mit den jüngsten Operationen der Bundesbehörden für Einwanderung in Minnesota. TikTok hat die Vorwürfe zurückgewiesen und die Probleme auf einen Stromausfall zurückgeführt.
Inmitten dieser Herausforderungen steigen die karibischen Nationen zunehmend in die Cannabisindustrie ein, indem sie Legalisierungsbemühungen unternehmen, um von günstigen Bedingungen und kultureller Akzeptanz zu profitieren, so mehrere Nachrichtenquellen. Jamaika und Antigua und Barbuda haben Cannabis für medizinische und Freizeitzwecke legalisiert, was zu einem Anstieg der registrierten Farmen und Ausgabestellen geführt hat, die sowohl Einheimische als auch Touristen mit medizinischer Genehmigung bedienen, berichtete BBC Technology.
In anderen Wirtschaftsnachrichten stornierte das Finanzministerium Verträge mit Booz Allen Hamilton im Wert von 21 Millionen Dollar, nachdem ein Auftragnehmer vertrauliche IRS-Daten durchgesickert hatte, die Steuervermeidungsstrategien wohlhabender Personen enthüllten, so NPR News. Diese Entscheidung, die 31 Verträge betrifft, folgt auf das Schuldbekenntnis des Auftragnehmers im Jahr 2023 und die anschließende fünfjährige Haftstrafe, was den Aktienkurs von Booz Allen inmitten von Bedenken hinsichtlich Datensicherheit und staatlichem Vertrauen um über 7 % fallen ließ.
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