Tech-Welt erlebt Veränderungen in KI, Wellness und Branchenveranstaltungen
Die Tech-Landschaft erlebt bedeutende Veränderungen mit neuen Entwicklungen in den Bereichen KI, Wellness-Technologie und Bedenken, die sich auf die internationale Teilnahme an Branchenveranstaltungen auswirken. Mehrere Unternehmen machen mit Fortschritten in ihren jeweiligen Bereichen Schlagzeilen, während Ängste um Sicherheit und Einwanderung einige dazu veranlassen, die Teilnahme an einer wichtigen Branchenkonferenz zu überdenken.
Ricursive Intelligence, ein KI-Chip-Startup, hat kürzlich 300 Millionen US-Dollar bei einer Bewertung von 4 Milliarden US-Dollar eingenommen, nur zwei Monate nach dem formellen Start mit Startkapital, wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht. Das Unternehmen, das von den ehemaligen Google-Forschern Anna Goldie und Azalia Mirhoseini gegründet wurde, entwickelt ein KI-System, das KI-Chips automatisch verbessern soll. Ricursive behauptet, dass sein System in der Lage sein wird, seine eigene Siliziumsubstratschicht zu erstellen und die Verbesserungen von KI-Chips zu beschleunigen, mit dem ultimativen Ziel, eine allgemeine künstliche Intelligenz (AGI) zu erreichen.
In anderen KI-Nachrichten sicherte sich SpotDraft, ein Unternehmen, das sich auf On-Device-Contract-KI konzentriert, 8 Millionen US-Dollar von Qualcomm Ventures in einer Series-B-Erweiterung. Diese Investition bewertet SpotDraft mit etwa 380 Millionen US-Dollar, fast dem Doppelten seiner Post-Money-Bewertung von 190 Millionen US-Dollar vom Februar letzten Jahres, wie das Startup TechCrunch mitteilte. Das Unternehmen zielt darauf ab, seine Technologie für regulierte juristische Arbeitsabläufe zu skalieren und die wachsende Nachfrage nach datenschutzorientierter Unternehmens-KI zu befriedigen, die ohne das Senden sensibler Daten in die Cloud betrieben werden kann. Branchenuntersuchungen deuten darauf hin, dass Bedenken hinsichtlich Datenschutz, Sicherheit und Datenverwaltung die Einführung von generativer KI für sensible Arbeitsabläufe verlangsamen, insbesondere im juristischen Bereich.
In der Zwischenzeit kündigte Meta Pläne an, Premium-Abonnements auf Instagram, Facebook und WhatsApp zu testen, die Nutzern Zugang zu exklusiven Funktionen bieten. Laut Meta werden diese Abonnements mehr Produktivität und Kreativität sowie erweiterte KI-Funktionen freischalten. Das Unternehmen gab an, dass es eine Vielzahl von Abonnementfunktionen und -paketen testen wird, wobei jedes App-Abonnement eine eigene Reihe exklusiver Funktionen hat, während die Kernerlebnisse kostenlos bleiben. Meta plant auch, Manus zu skalieren, einen KI-Agenten, den es kürzlich für angeblich 2 Milliarden US-Dollar erworben hat.
Über KI hinaus bereitet sich das südkoreanische Unternehmen Edenlux auf die Einführung seines Wellness-Geräts gegen Augenbelastung in den USA vor. Das Unternehmen hat eine Technologie entwickelt, um Augen- und Ohrgesundheitsprobleme zu behandeln, die durch bildschirmlastige digitale Lebensstile verursacht werden. "Menschen auf der ganzen Welt verbringen heute Stunden am Tag mit ihren Smartphones", berichtete TechCrunch und stellte fest, dass die durchschnittliche tägliche Smartphone-Nutzung drei Stunden übersteigt und die gesamte Bildschirmzeit für viele Erwachsene auf sechs Stunden oder mehr ansteigt. Diese ständige Nahansicht auf den Bildschirm wird mit Augenproblemen in Verbindung gebracht, darunter trockene und gereizte Augen, Augenermüdung, verschwommenes Sehen, Kopfschmerzen und die Verschlechterung von Kurzsichtigkeit.
Allerdings sind nicht alle Nachrichten positiv. Die Game Developers Conference (GDC) 2026 steht vor potenziellen Herausforderungen, da einige internationale Teilnehmer aufgrund von Sicherheitsbedenken und einer verstärkten Präsenz von Immigration and Customs Enforcement (ICE) erwägen, die Veranstaltung auszulassen. Entwickler, ehemalige GDC-Teilnehmer und andere Branchenexperten haben ihre Bedenken auf Plattformen wie LinkedIn geäußert. "Die ICE-Aktivitäten in zahlreichen US-Städten sowie die jüngsten tödlichen Schießereien in Minneapolis unter Beteiligung von ICE-Agenten haben die Bedenken verstärkt", berichtete TechCrunch. Die Bedenken unterstreichen die Auswirkungen der Einwanderungspolitik und der Sicherheitswahrnehmung auf die internationale Teilnahme an Branchenveranstaltungen.
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