Trump-Regierung sieht sich wegen ICE-Maßnahmen in Minnesota mit Kritik konfrontiert
Die Trump-Regierung sieht sich zunehmender Kritik von Kongressdemokraten und sogar einigen Republikanern wegen der Aktionen von Beamten der Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) in Minnesota ausgesetzt, insbesondere nach dem Tod von Alex Pretti in Minneapolis am 25. Januar 2026. Demokraten fordern Aufzeichnungen vom Justizministerium bezüglich der Tötungen von Alex Pretti und Renee Nicole Good durch Grenzschutzbeamte in Minneapolis und werfen der Trump-Regierung vor, lokale Ermittlungen behindert und auf unangemessene Weise auf Goods Witwe abgezielt zu haben, wie mehrere Nachrichtenquellen berichten.
Die Kontroverse um Prettis Tod hat die Forderungen nach einer Aufsicht über ICE verstärkt, wobei einige Gesetzgeber versuchen, die Behörde einzuschränken. Der Minderheitsführer im Senat, Chuck Schumer, erklärte, dass die Senatsdemokraten nach Prettis Tod Änderungen an Trumps Einwanderungspolitik erzwingen würden, selbst auf die Gefahr hin, die Regierung lahmzulegen.
In einem Brief an Minnesotas Gouverneur Tim Walz sagte Minnesotas Außenminister am Wochenende, dass die Trump-Regierung versuche, Minneapoliss Freiheit von einer zunehmend gewalttätigen Bundespräsenz zu erpressen.
In dem Brief der Demokraten wird der Regierung vorgeworfen, Staatsanwälte daran zu hindern, auf wichtige Beweismittel zuzugreifen, und die Good-Schießerei nicht ausreichend zu untersuchen, was Bedenken hinsichtlich der Bearbeitung dieser Fälle aufwirft, insbesondere angesichts von Berichten über ungewöhnliche Anweisungen innerhalb des Justizministeriums.
Die Trump-Regierung gesteht laut Vox, dass sie über Alex Pretti gelogen hat.
Die Situation hat auch Bedenken hinsichtlich einer möglichen Überschreitung der Befugnisse durch die Bundesregierung geweckt. Mark McCloskey, der im Jahr 2020 durch das Zücken einer Waffe gegen Black Lives Matter-Demonstranten Bekanntheit erlangte, äußerte Bedenken hinsichtlich der Überschreitung der Befugnisse durch die Regierung und erklärte: "Verabschieden Sie sich vom zweiten Verfassungszusatz. Wieder einmal nutzt die Regierung eine Krise, um Ihnen Ihr r wegzunehmen."
Die Ereignisse in Minnesota sind zu einem zentralen Punkt in der laufenden Debatte über die Einwanderungspolitik und die Rolle der Bundesstrafverfolgungsbehörden geworden. Die Untersuchung und die anschließenden politischen Auswirkungen werden voraussichtlich in den kommenden Wochen andauern.
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